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Bobby 🇬🇧 Borisov

Armbian 25.8.1 mit Kernel 6.16 und Debian 13 Unterstützung veröffentlicht

Armbian 25.8.1 bringt Linux-Kernel 6.16, Debian Trixie-Unterstützung, neue SBC-Karten und aktualisierte Treiber.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Armbian, eine leichtgewichtige Linux-Distribution, die für ARM-basierte Einplatinencomputer optimiert ist, hat die Veröffentlichung der Version 25.8.1 angekündigt. Hier ist, was neu ist.

Auf der Kernel-Seite läuft auf den meisten Plattformen nun Linux 6.16 im EDGE-Zweig, während der STABLE-Zweig weiterhin auf die seit langem unterstützte Serie 6.12 setzt. Neben dem Kernel-Bump wurden auch U-Boot und Arm Trusted Firmware für mehrere Boards aktualisiert.

Was die Hardware-Unterstützung betrifft, so wurden zwei neue Platinum-Boards in die Reihe aufgenommen: Mekotronics R58 HD und NanoPi R3S LTS. Mehrere neue Community-unterstützte Boards sind ebenfalls dabei, darunter CAINIAO CNIoT-CORE, KickPi K2B, Radxa Cubie A5E, Banana Pi R4 und Orange Pi 5 Pro.

Die Korrekturen betreffen auch bestehende Plattformen - die Thermosensoren funktionieren jetzt auf dem Rock-5C, Audio wird auf dem RockPi-S wiederhergestellt und Wake-on-LAN ist auf dem Helios4 wieder funktionsfähig. Treiber-Updates fügen Unterstützung für den Realtek RTL8822CS, Innosilicon USB3 PHY, einen NanoPi M6 Touchscreen-Treiber und DSI-Display-Fixes für den Raspberry Pi 5 hinzu.

Ein weiteres großes Highlight ist die hinzugefügte Unterstützung für Debian 13 "Trixie". Die Images wurden getestet und als stabil markiert, während minimale Bookworm-Images für eine breitere Kompatibilität verfügbar bleiben. Zu den Aktualisierungen gehören Korrekturen an der Ausrichtung des Anmeldebildschirms, aktualisierte Boot-Logos und Änderungen, um Paket-Signierschlüssel mit älteren Systemen synchron zu halten. Auf der Build-Seite unterstützt Armbian nun dieloong64-Architektur.

Das Konfigurationsprogramm, armbian-config, erhält ebenfalls Aufmerksamkeit. Die Netzwerkunterstützung wurde durch eine bessere WireGuard-Integration sowohl für Client-Setups als auch für LAN-Routing verbessert. Die Pi-Hole Integration funktioniert jetzt reibungsloser mit Unbound, die Docker-Installation wurde gehärtet und die Handhabung von Overlays ist zuverlässiger.

Zu guter Letzt gibt es bei der kontinuierlichen Integration Verbesserungen bei der Erkennung doppelter Module und der automatischen Bereinigung von Containern. Zu den neuen Funktionen gehören Cockpit mit KVM-Integration und Module wie Ghost CMS.

Weitere Informationen finden Sie in der Ankündigung oder im vollständigen Changelog.

 

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