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Incus 6.15 Container & Virtual Machine Manager freigegeben

Incus 6.15 ist jetzt mit OCI-Registrierungsauthentifizierung, Webhook-Protokollierung, Markdown-CLI-Ausgabe und verbesserter VM-Speicherbehandlung verfügbar.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Das Incus-Team hat gerade die Veröffentlichung der Version 6.15 seines Containers & Virtual Machine Managers bekannt gegeben.

Eines der hervorstechenden Merkmale ist die zusätzliche Authentifizierungsunterstützung für OCI-Registries. Dies bedeutet, dass Benutzer nun mühelos Credential Helpers verwenden können, was die Sicherheit bei der Interaktion mit OCI-Registries erhöht.

Im Bereich der Protokollierung führt Incus 6.15 die Webhook-Unterstützung als Protokollierungsziel ein. Dies ergänzt die bestehenden Syslog- und Loki-Protokollierungsziele und ermöglicht es, Ereignisse als JSON direkt an Webhook-Endpunkte zu senden.

VM-Anwender werden sich freuen zu hören, dass dieses Update eine verbesserte Kontrolle über das Speicher-Hotplugging-Verhalten bietet. Benutzer können jetzt explizit Speichergrenzen festlegen oder Hotplugging über den Konfigurationsschlüssel limits.memory.hotplug vollständig deaktivieren, um unbeabsichtigte Probleme bei der Speicherzuweisung zu vermeiden.

Ein weiteres praktisches Update für VM-Benutzer ist die permanente Verfolgung des CD-ROM-Auswurfs. Incus erkennt nun automatisch, wenn ein Gastbetriebssystem eine CD-ROM auswirft und aktualisiert den Status, wodurch die Genauigkeit und die Verwaltung der VM-Ressourcen verbessert werden.

Auch der Vernetzung in Cluster-Konfigurationen wurde Aufmerksamkeit geschenkt. Mit der Einführung der dynamischen IPv6-Adressierung unterstützen Incus-Cluster jetzt nahtlose Netzwerke für Dienste, die eine hohe Verfügbarkeit und Flexibilität benötigen, ohne sich stark auf die physische Netzwerkinfrastruktur zu verlassen.

Für CLI-Benutzer unterstützt die Incus-Befehlszeilenschnittstelle jetzt konfigurierbare Keepalive-Modi, um nachfolgende Befehle zu beschleunigen. Sie enthält ein praktisches Markdown-Ausgabeformat, das sich perfekt für eine schnelle Dokumentation oder Berichterstattung eignet.

Schließlich ist Incus von den traditionellen iproute2-Aufrufen zur direkten Verwendung der netlink-API für die Netzwerkkonfiguration übergegangen, was den Overhead erheblich reduziert.

Weitere Informationen über die Änderungen am Incus 6.15 Container und Virtual Machine Manager finden Sie in der Release-Ankündigung oder im vollständigen Changelog.

Benutzer können die neuen Funktionen auf der Incus online platform ausprobieren, die eine praktische Erfahrung mit der neuesten Version bietet.

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