
Incus 6.18 Container- und Virtual Machine Manager veröffentlicht
Incus 6.18 bietet nun Unterstützung für macOS-Agenten, VirtIO-Sound für VMs, BPF-Token-Delegierung und neue systemd-Anmeldeinformationsoptionen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Das Incus-Team hat gerade die Veröffentlichung der Version 6.18 seines Container- und Virtual-Machine-Managers bekannt gegeben, einer Community-gesteuerten Abspaltung von LXD, die entstanden ist, nachdem Canonical die Governance von LXD geändert und unter sein Dach geholt hatte.
Diese Version markiert einen bedeutenden Meilenstein: Der Incus Agent ist nun mit macOS kompatibel. Mit dieser Ergänzung unterstützt der Agent den nahtlosen Betrieb unter Linux, Windows und macOS und ermöglicht die Ausführung von Befehlen, Dateiübertragungen und gemeinsam genutzten Speicherplätzen unter Verwendung des 9p-Protokolls. macOS-Benutzer können auch Systeminformationen an Incus zurückmelden, was einen großen Fortschritt im Bereich der plattformübergreifenden Verwaltung darstellt.
Eine weitere wichtige Verbesserung ist die Unterstützung von systemd-Anmeldedaten. Administratoren können nun Daten über neue Konfigurationsschlüssel, darunter sowohl Text- als auch Binär-Anmeldedatenoptionen, direkt an systemd-Dienste innerhalb von Containern und virtuellen Maschinen übermitteln.
Im Bereich Virtualisierung führt Incus 6.18 die Unterstützung von VirtIO-Soundkarten ein, um die Desktop-Audioqualität für Linux Gäste, die SPICE verwenden, zu verbessern. Windows-Treiber sind noch nicht verfügbar, aber diese Funktion kommt den meisten Linux-Benutzern zugute, die grafische virtuelle Maschinen ausführen. Das Update ermöglicht auch das Trennen von USB-Geräten ohne Entfernen, was eine flexible Geräteverwaltung durch einfaches Umschalten der Eigenschaft angeschlossen ermöglicht.
Im Bereich Speicher erweitert Incus die Dateioperationen für benutzerdefinierte Volumes und passt sie an die zuvor auf Instanzen verfügbaren Funktionen an. Administratoren können nun Dateien direkt in Speichervolumes erstellen, bearbeiten, übertragen, abrufen und löschen. Die neue Version stellt auch das Gleichgewicht bei der ISO-Verwaltung wieder her, indem sie Benutzern den Export von ISO-Volumes ermöglicht und damit die bestehende Importfunktion ergänzt.
Im Bereich Netzwerk gibt es eine kleine, aber nützliche Ergänzung mit der neuen Option dns.mode für OVN-Netzwerke, mit der Benutzer integrierte DNS-Einträge deaktivieren können, wenn sie nicht benötigt werden. Gleichzeitig können MAC-Adressmuster nun global oder pro Projekt angepasst werden – ideal für Unternehmen mit eigenen registrierten Adressbereichen.
Darüber hinaus wurde die CLI (Befehlszeile) von IncusOS überarbeitet, um Logik direkt aus dem IncusOS-Repository zu integrieren und so einen umfassenderen Satz von Verwaltungsbefehlen anzubieten. Von Backups und Updates bis hin zu TPM-Operationen und Speicheraktionen sind nun fast alle API-Funktionen über die Befehlszeile zugänglich.
Zu den weiteren technischen Neuerungen gehört die BPF-Token-Delegierung, mit der bestimmte BPF-Befehle, Maps und Programme sicher an Container oder virtuelle Maschinen delegiert werden können.
Weitere Informationen zu den Änderungen am Container- und Virtual Machine Manager von Incus 6.18 finden Sie in der Release-Ankündigung oder im vollständigen Changelog.
🎓 Benutzer werden aufgefordert, diese neuen Funktionen auszuprobieren, indem sie die Incus-Online-Plattform besuchen, die praktische Erfahrungen mit der neuesten Version bietet.
















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