
LXD 6.7 Container- und Virtual Machine Manager veröffentlicht
LXD 6.7 bietet nun Unterstützung für AMD GPU CDI und verbessert das VM GPU-Passthrough mit aktualisierten QEMU- und EDK2-Versionen, wodurch die Virtualisierungsleistung gesteigert wird.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
LXD, der Systemcontainer- und Virtual-Machine-Manager von Canonical, hat Version 6.7 veröffentlicht, das siebte Feature-Update der 6.x-Serie. Hier sind die Highlights.
Eine wichtige Neuerung ist die Unterstützung von AMD GPU CDI, wodurch die GPU-Ressourcen für Container besser verfügbar sind. Benutzer virtueller Maschinen profitieren von einem verbesserten GPU-Passthrough, der durch umfangreiche Updates von QEMU und EDK2 ermöglicht wird.
LXD 6.7 bringt auch mehrere Verbesserungen für Cluster-Umgebungen mit sich. Die Unterstützung für die Wiederherstellung von Speicherpool-Datenbanken erhöht die Ausfallsicherheit gegenüber Metadatenbeschädigungen. Die Abfrage des Instanzstatusfeldes wurde optimiert, wodurch der Overhead bei Abfragen in großem Umfang reduziert wird.
Darüber hinaus können Administratoren nun über die API eine erzwungene Instanzlöschung durchführen, wodurch festgefahrene Ressourcen direkt wiederhergestellt werden können.
Sicherheit und Zugriffsverwaltung wurden durch eine neue Bearer-Authentifizierungsmethode verbessert. Die VM-Bus-Port-Limits sind nun konfigurierbar, was eine präzisere Kontrolle über die Gerätefreigabe ermöglicht. Die Unterstützung für Images der Architekturvariante amd64v3 ermöglicht eine bessere Optimierung für moderne x86-64-Prozessoren mit erweiterten CPU-Funktionen.
Die Weboberfläche umfasst mehrere Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit. Der erste Zugriff auf die LXD-Benutzeroberfläche ist nun einfacher, und Platzierungsgruppen können während der Instanzerstellung konfiguriert werden. Zu den Verbesserungen der Netzwerkkonfiguration gehören die IP-Reservierung und die Verwaltung von Zugriffskontrolllisten direkt in der Benutzeroberfläche.
Darüber hinaus steht ein Vollbild-Cloud-Init-Editor zur Verfügung, und in den Cluster-Mitgliederlisten werden nun Speicherinformationen angezeigt. Verbesserte Chip-Komponenten mit Tooltips verbessern die Sichtbarkeit für Cluster-Mitglieder und Netzwerke. OVN-Netzwerke unterstützen nun lokales Peering, um die Subnetzkonnektivität zu verbessern.
Die Tools wurden aktualisiert, um sie an API-Änderungen anzupassen. Mit der Entfernung der alten Endpunkte /1.0/containers und /1.0/virtual-machines verwendet pylxd nun den einheitlichen Endpunkt /1.0/instances.
Schließlich unterstützt der Terraform LXD-Anbieter nun die Verwaltung und das Auslesen von Autorisierungsgruppen und Identitäten über dedizierte Ressourcen und Datenquellen.
Weitere Informationen finden Sie in der Ankündigung oder auf der GitHub-Seite des Projekts.
Bildnachweis: LXD-Projekt
















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