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OpenShot 3.5 Video-Editor mit neuer Standard-Timeline und ComfyUI-KI-Integration veröffentlicht

OpenShot 3.5 bietet eine standardmäßige QWidget-Zeitleiste, flüssigere Bearbeitung, kleinere Exportdateien, verbesserte Stabilität und eine erste Integration des ComfyUI-KI-Tools.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

OpenShot 3.5, ein Open-Source-Videobearbeitungsprogramm, wurde mit einer neu gestalteten Standard-Zeitleiste sowie einer Reihe von Verbesserungen hinsichtlich Arbeitsablauf und Stabilität veröffentlicht.

Die wichtigste Neuerung ist die neue auf QWidgets basierende Zeitleiste, die nun standardmäßig aktiviert ist. Sie bietet flüssigeres Zoomen, Scrollen, Ziehen, Trimmen und Einrasten, insbesondere bei größeren Projekten. Auch die Bearbeitung mehrerer Clips ist nun konsistenter und reaktionsschneller.

Darüber hinaus verbessert ein neues Keyframe-Panel, das nun Teil des Standard-Workflows ist, die Bearbeitungspräzision. Es ermöglicht eine flüssigere Keyframe-Bearbeitung, eine bessere Auswahl, verbessertes Einrasten, Miniaturansichten mit hoher DPI-Auflösung und Live-Feedback beim Trimmen.

Auch die Exportleistung wurde verbessert: Dank aktualisierter Voreinstellungen und einer optimierten Codierung entstehen kleinere Dateien ohne Qualitätsverlust. Das Blender-GPU-Rendering ist nun die Standardeinstellung für animierte Titel und beschleunigt das Rendern. Die Prüfungen für die Hardware-Decodierung sind zudem zuverlässiger und benutzerfreundlicher.

OpenShot 3.5 führt eine experimentelle ComfyUI-Integration ein und bietet damit erste Unterstützung für KI-gesteuerte Arbeitsabläufe wie die Erstellung von Inhalten, Objektverfolgung, Segmentierungswerkzeuge und benutzerdefinierte JSON-Pipelines. Das Update verbessert zudem die Handhabung von Remote-Servern und die Fortschrittsanzeige, wobei sich diese Funktion noch in der Entwicklung befindet.

Was die Leistung angeht, berichten die Entwickler, dass OpenShot 3.5 eine Gesamtverbesserung von etwa 35 % erzielt, insbesondere bei der Effektverarbeitung und der Bildverarbeitung. Benutzer können sich auf schnellere Vorschauen, eine bessere Reaktionsfähigkeit bei der Bearbeitung und ein flüssigeres Erlebnis freuen.

Auch die Audiofunktionen wurden verbessert. Übergänge verwenden nun standardmäßig gleichstarke Überblendungen, was Ein- und Ausblendungen vereinfacht. Die Audiodekodierung ist schneller und die Wellenformgenerierung besser, sodass die Arbeit an audiointensiven Projekten effizienter ist.

Zu den Effekten gehören nun eine verbesserte Maskierung und Aktualisierungen am Chroma-Key. Der neue Standard-Chroma-Key-Modus sorgt für weichere Kanten und geht besser mit Lichthöfen um. Darüber hinaus ermöglichen eine erweiterte Maskenunterstützung und verbesserte animierte Masken präzisere Compositing- und selektive Effekte.

Schließlich beheben zahlreiche Fehlerbehebungen Probleme beim Verhalten der Zeitleiste, bei der Erstellung von Miniaturansichten, bei der Dateiverwaltung und bei der Wiedergabe. Weitere Aktualisierungen verbessern die plattformübergreifende Konsistenz, einschließlich einer besseren Abhängigkeitsverwaltung für Bibliotheken wie libsndfile in AppImage-Builds.

Weitere Details finden Sie im Changelog oder in der Ankündigung.

 

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