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BleachBit 6.0 ist die größte Veröffentlichung des Projekts seit Jahren

Das Reinigungs- und Datenschutz-Tool BleachBit 6.0 bietet einen neuen Cookie-Manager, eine gründlichere Browser-Reinigung, Unterstützung für Vivaldi und Zen sowie über 100 Verbesserungen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Fast ein Jahr nach der letzten Version 5.0 wurde BleachBit 6.0 veröffentlicht – das größte Update des Projekts seit Jahren für dieses kostenlose Open-Source-Tool zur Systembereinigung und zum Datenschutz. Es entfernt unnötige Dateien wie Browser-Cache, Cookies, temporäre Dateien, Protokolle, Absturzberichte und andere Anwendungsrückstände, schafft so Speicherplatz und reduziert lokal gespeicherte Spuren der Benutzeraktivitäten.

Die wichtigste Neuerung in dieser Version ist der neue Cookie-Manager, der den Benutzern mehr Kontrolle über die Browserbereinigung gibt. Anstatt bei einem Bereinigungslauf alle Cookies zu löschen, können Benutzer ausgewählte Cookies für Chromium- und Firefox-basierte Browser behalten und den Rest entfernen.

Für Chromium-basierte Browser verarbeitet BleachBit nun mehr Datentypen, darunter Komponenten-Cache, Erweiterungs-Cache, Shader-Cache, Absturzberichte, IndexedDB, Netzwerkstatus und Suchvorschläge.

Gleichzeitig wurde die Bereinigung für Firefox-basierte Browser erweitert, um zusätzliche speicher- und datenschutzbezogene Daten abzudecken, darunter Website-Berechtigungen, Daten zum Schutz vor Bounce-Tracking, den Sicherheitsstatus von Websites, Favicons und Sitzungs-Backups.

BleachBit 6.0 bietet nun auch spezielle Bereinigungsfunktionen für Vivaldi und Zen Browser und erweitert damit die Unterstützung auf weitere Browser, die auf Linux-Desktops verwendet werden. Darüber hinaus verbessert diese Version die Bereinigung für LibreWolf und Waterfox, beides auf Firefox basierende Browser.

Unter Linux umfasst das Update mehrere plattformspezifische Verbesserungen. BleachBit kann nun Flatpak-installiertes Chromium und ungoogled Chromium bereinigen, Einträge zu den zuletzt verwendeten Dokumenten in LibreOffice entfernen und bei der Löschung von SSD-Partitionen fstrim verwenden, sofern verfügbar. Außerdem wurden Pakete für Ubuntu 25.10, Ubuntu 26.04 LTS und Linux Mint 22.3 hinzugefügt.

Auch die Paketsignierung hat sich geändert. Das Projekt signiert DEB- und RPM-Pakete nun direkt mit dem Schlüssel des Betreuers und ersetzt damit den älteren Ansatz, der auf getrennte Signaturen oder signierte Prüfsummendateien setzte.

Schließlich wurden an der Benutzeroberfläche mehrere Verbesserungen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit vorgenommen, darunter klarere Meldungen, eine bessere Handhabung langer Vorgänge und Verfeinerungen in der gesamten Anwendung.

Weitere Details finden Sie in der Ankündigung. Die Installationspakete für Linux-Benutzer finden Sie hier.

 

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