
Canonical und AMI arbeiten zusammen, um natives Ubuntu-Netbooting für die Aptio V-Firmware zu ermöglichen
Canonical und AMI führen native Ubuntu-Netboot-Unterstützung für Aptio V UEFI ein, wodurch eine direkte Installation ohne externe Medien möglich wird.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Canonical und AMI (American Megatrends, Inc.) gaben heute eine Partnerschaft bekannt, durch die eine native „Ubuntu Cloud Installation“ direkt in die Aptio V UEFI-Firmware von AMI integriert wird.
Alexander Lehmann von Canonical betonte, dass die neue Option im Einklang mit dem Fokus des Unternehmens auf die Verbesserung der sofort einsatzbereiten Ubuntu-Erfahrung steht.
Unsere Zusammenarbeit mit AMI unterstreicht unser Engagement, Ihnen direkt nach dem Auspacken das beste Ubuntu-Erlebnis zu bieten. Die Installation von Ubuntu ist jetzt noch einfacher.
Aus technischer Sicht bedeutet dies Folgendes: Anstatt USB-Installationsprogramme vorzubereiten, Images zu flashen oder externe Boot-Medien einzurichten, können Benutzer Ubuntu direkt aus dem Boot-Menü der Firmware auswählen.
Hinter diesem Menüeintrag verbirgt sich ein integrierter UEFI-basierter Netboot-Mechanismus, der das offizielle Ubuntu-Installationsprogramm über eine Standard-Ethernet-Verbindung abruft.
Die Firmware übernimmt die Netzwerk-Boot-Sequenz selbst und ruft den erforderlichen Bootloader und die Installationsumgebung ab, ohne dass Konfigurationsänderungen oder eine manuelle PXE-Einrichtung erforderlich sind.
Der Ansatz basiert auf dem nativen Netzwerkstack von UEFI:
- DHCP wird verwendet, um die Netzwerkkonfiguration zu erhalten.
- Die Firmware ruft die signierten Bootloader- und Kernel-Images von Canonical über das Netzwerk ab.
- Das System startet dann die vollständige Ubuntu-Installationsumgebung, als würde es von einem lokalen Medium booten.
Da alles auf Firmware-Ebene erfolgt, ist der Prozess auf allen Hardware-Plattformen, die mit Aptio V ausgeliefert werden, einheitlich, wodurch Probleme aufgrund fehlender USB-Treiber, inkompatibler SD-Controller oder falsch konfigurierter Startreihenfolge vermieden werden.
Darüber hinaus ermöglicht dies eine schnelle Massenbereitstellung in Rechenzentren oder Labors, in denen physische Medien unpraktisch sind – Maschinen können durch Einschalten und Auswahl des Ubuntu-Eintrags bereitgestellt werden.
Die neue Partnerschaft zwischen Canonica und AMI wird vom 25. bis 27. November 2025 auf der SPS (Smart Production Solutions) in Nürnberg vorgestellt. Canonical ist in Halle 6, Stand 112, vertreten, während AMI in derselben Halle am Stand 223 ausstellt.
Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Ankündigung im Blog von Canonical.















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