
Das neue Design von KDE Connect ist bereit für den Testbetrieb
KDE Connect gehört zu unseren Lieblingstools. Die Funktionalität ist unübertroffen, nur das Design hat(te) noch Luft nach oben. Nun ist eine umfangreiche Neubearbeitung im Beta-Ofen, es darf allerdings schon genascht werden.
KDE Connect ist ein fantastisches Tool, über das wir bereits in der Vergangenheit berichteten. Nun hat sich der KDE-Entwickler tintotint daran gemacht, das Design einen überfälligen Überarbeitung zu unterziehen, und bei der Gelegenheit gleich weite Teile der Codebasis zu modernisieren.
Frischer Kachel-Look
Künftig wird man bei KDE Connect von einem schicken Home Screen begrüßt. Über das 🔗 Symbol gelangt man zum neuen Pairing Overlay.
Dadurch werden die fummeligen Benachrichtigungen zum Verheiraten der Geräte obselet.
Schließlich sehen Sie im zweiten Screenshot ein brandneues Overlay, das für die Kopplung verwendet wird. Sie müssen sich nicht mehr mit allzu unauffälligen Benachrichtigungen herumschlagen und können neue Geräte auch außerhalb von KDE Connect koppeln.
Doch zurück zu den Kacheln, denn diese sind die größte und auffälligste Neuerung:
Die auffälligste Änderung betrifft die Kacheln, genauer gesagt die Schnellzugriffe. Das ist eigentlich die einzige echte Neuerung bei dieser Neugestaltung. Die Vorteile für die Benutzerfreundlichkeit liegen meiner Meinung nach auf der Hand, da Nutzer in der Regel nur wenige Plugins (Module) verwenden – daher ist die Möglichkeit, diese auf den Startbildschirm zu ziehen, ziemlich praktisch.
Die Kacheln enthalten wertvolle Zusatzinfos, beispielsweise Verbindungstyp (W-Lan oder Bluetooth) und Ladestand.
Kontrollzentrum
Die Kacheln sind nun freundlicherweise kategorisiert (Send, Control) und somit übersichtlicher. Der Clou besteht aber im neuen Adhoc-Berechtigungssystem: Statt vorab alle Module genehmigen zu müssen, erscheinen die Berechtigungsanfragen nun adhoc bei der ersten Benutzung.
Das erspart die initiale Berechtigungsorgie und ist für Novizen deutlich besser verdaulich.
Musik und Input
Die Bereiche Musiksteuerung, Ferneingabe und Fernsteuerung wurden freilich ebenfalls überarbeitet. Sieht schick aus.
So ist das Layout der Fernbedienung nun beispielsweise an das von modernen Steuerknüppeln für Smart TV oder TV Stick angelehnt.
Fazit
Das neue Design macht Laune und würde sich freuen, getestet zu werden. Dabei freut sich der (übrigens studentische) Entwickler besonders über Github-Issues in Bezug auf Regressionen. Aber bestimmt auch über eine Spende.
s3n🧩net wünscht viel Vergnügen

























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