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Das Systeminformations-Tool „Fastfetch 2.61“ stellt die Unterstützung für Windows 7 und 8 ein

Fastfetch 2.61 stellt die Unterstützung für Windows 7 und 8 ein, bietet eine schnellere GPU-Erkennung und wechselt unter Linux zu einer reinen C-Version.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Fastfetch, ein bei Linux-Nutzern beliebtes Tool, das direkt im Terminal eine übersichtliche Zusammenfassung der Systeminformationen anzeigt, hat soeben die Version 2.61 veröffentlicht.

Mit dieser Version endet die Unterstützung für Windows 7 und 8, sodass Windows 8.1 nun die älteste unterstützte Version ist. Unter Windows nutzt das GPU-Modul nun DXCore für eine genauere GPU-Erkennung, was jedoch nur unter Windows 10 oder höher mit DXCore-Header möglich ist.

Unter WSL ist das GPU-Modul nicht mehr auf DXCore angewiesen. Die Abhängigkeit von den DirectX-Headers wurde entfernt, was zu einer etwas schnelleren GPU-Erkennung bei geringfügig geringerer Genauigkeit führt.

Eine wesentliche interne Neuerung für Linux Builds ist der Übergang zu einer reinen C-Implementierung, wodurch kein C++-Compiler mehr benötigt wird.

Fastfetch 2.61 bietet zudem mehrere neue Funktionen, darunter eine Helligkeitsoption für die Konfiguration des Farbdisplays. Unter Linux erkennt Fastfetch nun Bluetooth-Tastaturen und kann leere Speicherslots anzeigen. Weitere Neuerungen umfassen die Erkennung von GlazeWM, die Identifizierung von Marketing-Produktnamen unter Asahi Linux sowie die Erkennung neuerer M5-basierter Mac-Modelle unter macOS.

Die Hardwareerkennung und die Systemausgabe wurden plattformübergreifend verbessert. Die SMBIOS-Verarbeitung ist nun robuster, mit einer besseren Validierung fehlerhafter Daten und einer verbesserten Fehlerbehandlung. Auf Intel-basierten Macs werden Systeminformationen nun direkt aus den SMBIOS-Daten abgerufen. Auch die Zuverlässigkeit beim Beenden von untergeordneten Prozessen unter Windows wurde verbessert.

Schließlich enthält diese Version mehrere Fehlerbehebungen, darunter das Fehlen von Berichten zu Speichergeräten auf einigen Systemen, Probleme bei der CPU-Cache-Deduplizierung unter Linux, falsche Angaben zur Version des Fenstermanagers bei niri, Probleme bei der SSID-Decodierung aus der iw-Ausgabe sowie ein spezifisches Problem unter Windows, das nach dem Ausführen von Fastfetch die Codeseite der Eingabeaufforderung veränderte.

Weitere Details finden Sie im Changelog.

 

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