
Der Texteditor Vim bietet nun optionale Unterstützung für die GTK-4-Benutzeroberfläche
Der Texteditor Vim bietet nun im Master-Zweig zusätzlich zu den bestehenden GTK-2- und GTK-3-Optionen ein optionales GTK-4-GUI-Backend.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Das GTK-4-GUI-Backend von Vim ist nun im Master-Zweig verfügbar und bietet eine neue Option für die Kompilierung für Nutzer, die die grafische Benutzeroberfläche des Editors mit dem neuesten GTK-Toolkit verwenden möchten.
Das GTK-4-Backend wurde mit dem Vim-Patch 9.2.0501 eingeführt und ergänzt die bestehenden GTK-2- und GTK-3-GUI-Optionen. Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Update auf GUI-fähige Vim-Builds (GVim) abzielt, nicht auf die standardmäßige terminalbasierte Version.
Derzeit ist die GTK-4-Unterstützung optional. Benutzer können sie aktivieren, indem sie Vim mit der Option --enable-gui=gtk4 konfigurieren. GTK 3 bleibt das Standard-Backend, wenn mit --enable-gui=auto kompiliert wird, sodass bestehende Build-Konfigurationen weiterhin wie bisher funktionieren.
Das neue Backend nutzt die native Plattformunterstützung von GTK 4, wodurch die Vim-GUI sowohl unter X11 als auch unter Wayland läuft. Dies bietet eine moderne GUI-Grundlage und gewährleistet gleichzeitig die Kompatibilität mit bestehenden GTK-basierten Builds während der Übergangsphase.
🎓 Beachten Sie jedoch, dass die GTK-4-Unterstützung als erster Schritt zur Stabilisierung betrachtet wird und nicht als sofortiger Ersatz für GTK 3. Vor diesem Hintergrund ermöglicht es die Beibehaltung der Optionalität den Betreuern, das neue Backend zu testen, ohne das Standardverhalten von Distributionen oder bestehenden GVim-Installationen zu beeinträchtigen.
Das GTK-4-Backend ist nun im Master-Zweig von Vim für Nutzer verfügbar, die aus dem Quellcode kompilieren. Die GTK-2- und GTK-3-GUI-Backends bleiben weiterhin verfügbar, wobei GTK 3 weiterhin die standardmäßige automatische GUI-Option bleibt.
Weitere Details finden Sie in der Ankündigung.
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