
DietPi 9.17 mit schnelleren Backups und Roon Server Early Access veröffentlicht
DietPi 9.17 bietet schnellere, platzsparende Backups, eine Roon-Early-Access-Umschaltfunktion und Korrekturen für SPI-Flashing-Probleme.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Fast einen Monat nach der Veröffentlichung von Version 9.16 hat DietPi, eine leichtgewichtige, leistungsorientierte Debian-basierte Linux-Distribution für SBCs (wie Raspberry Pi) und Serversysteme (mit der Option, Desktop-Umgebungen zu installieren), gerade ihre neueste Version 9.17 vorgestellt.
Eine der größten Änderungen betrifft DietPi-Backup. Backups verwenden nun rsync --link-dest, wodurch unveränderte Dateien als Hardlinks gespeichert werden, anstatt sie zu duplizieren. Einfach ausgedrückt bedeutet dies eine schnellere Erstellung von Backups, einen geringeren Speicherplatzbedarf und vollständig in sich geschlossene Backup-Iterationen.
Auf der Raspberry Pi-Seite wurde die Unterstützung für HiFiBerry-Soundkarten aktualisiert, um neu geteilte Overlays und aktuelle Modelle zu unterstützen. Benutzer, die auf den Linux 6.12-Kernel-Stack aktualisieren, werden aufgefordert, ihre Soundkarte neu auszuwählen, um die weitere Funktionalität sicherzustellen.
In DietPi-Software, dem integrierten Software-Installationsprogramm und -Manager, fallen mehrere Verbesserungen ins Auge. Navidrome folgt nun den Upstream-Standardeinstellungen beim Abrufen von Albumcovern und bezieht diese nicht nur aus eingebetteten Medien, sondern auch aus speziellen Verzeichnissen und bei Bedarf sogar aus Last.fm.
Roon Server, eine proprietäre Musikplattform für hochwertige Wiedergabe und Audio-Setups im ganzen Haus, erhält eine Early-Access-Umschaltfunktion, mit der Benutzer zwischen stabilen und frühen Builds wechseln können. NZBGet, ein Usenet-Downloader, wurde ebenfalls aktualisiert, um die unsichere RC4-MD5-TLS-Verschlüsselung zu entfernen, Verbindungsfehler zu beheben und die allgemeine Sicherheit zu verbessern.
Außerdem gibt es mehrere wichtige Fehlerbehebungen. Probleme beim Flashen des SPI-Bootloaders auf Rockchip-SoCs wurden behoben, wobei der Dialog durch Whiptail ersetzt wurde, um Fehler zu vermeiden, wenn mehrere U-Boot-Images vorhanden sind. Debian-Trixie-Benutzer, die von LightDM-Anmeldefehlern betroffen sind, werden feststellen, dass das Problem durch die automatische Aktivierung von KMS/DRM behoben wurde.
Weitere Korrekturen betreffen Regressionen bei CPU-Frequenzbegrenzungen, die Docker-Socket-Verarbeitung in Portainer, maskierte Service-Installationen und fehlende Abhängigkeiten in Home Assistant.
Schließlich werden DietPi-Images nun ohne ext3/ext4-Journale ausgeliefert. Stattdessen wird das Journal nach der Erweiterung des Dateisystems erstellt, um sicherzustellen, dass es sich an der richtigen Stelle befindet und die richtige Größe hat.
Eine detaillierte Übersicht über alle Änderungen finden Sie in der Release-Ankündigung. Downloads sind hier verfügbar.















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