
DXVK 3.0.1 veröffentlicht – mit Fehlerbehebungen für GTA IV, Fallout 3, Black Mesa und weitere Titel
Die auf Vulkan basierende Direct3D-Übersetzungsschicht erhält ein neues Bugfix-Release, das Probleme in Black Mesa, Gothic 3, GTA IV, Fallout 3 und weiteren Titeln behebt.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Kurz nach DXVK 3.0 wurde nun DXVK 3.0.1 als erstes Wartungsupdate der 3.0-Serie veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine auf Vulkan basierende Übersetzungsschicht, die Direct3D-8-, 9-, 10- und 11-Aufrufe in Vulkan umwandelt und eine Schlüsselrolle bei der Ausführung von Windows-Spielen unter Linux über Wine und Proton spielt.
Eine wichtige Änderung besteht darin, dass DXVK die Nutzung des sekundären Befehlspuffers auf allen Desktop-GPUs deaktiviert hat. Laut den Versionshinweisen kann dies die Leistung in einigen wenigen Spielen mit nicht optimalen MSAA-Auflösungsmustern geringfügig beeinträchtigen.
Allerdings war diese Funktion zunehmend zu einer häufigen Ursache für schwer zu behebende Rendering-Probleme und GPU-Abstürze geworden. Da sich ihre Hauptvorteile vor allem bei Tiling-GPUs zeigen, dürfte dieser Kompromiss für die meisten Desktop-Nutzer die Stabilität verbessern.
Das Update behebt außerdem eine Rendering-Regression, von der mehrere D3D9-Spiele unter bestimmten Treibern betroffen waren. Zu diesen gehören insbesondere Black Mesa, Gothic 3 und Grand Theft Auto IV. Spieler, die nach den jüngsten DXVK-Updates fehlerhafte Darstellungen oder andere ungewöhnliche Verhaltensweisen in diesen Titeln festgestellt haben, sollten diese Version daher ausprobieren.
Eine weitere wichtige Korrektur behebt einen Absturz, der auftreten konnte, wenn Spiele Direct3D-Bibliotheken entladen, während das D3D-Gerät noch aktiv ist. DXVK 3.0.1 behebt außerdem Ruckler bei 32-Bit-NVIDIA-Treibern, wenn Descriptor-Heaps aktiviert sind, und verbessert die GPU-Synchronisation im Zusammenhang mit der Stream-Ausgabe – eine Änderung, die sich möglicherweise auf ältere Spiele mit der Unity-Engine auswirkt, die D3D11 verwenden.
Außerdem gibt es einige treiberspezifische Workarounds. Unter Windows umgeht DXVK nun ein NVIDIA-Problem, bei dem die Erstellung von Samplern fehlschlagen konnte, wobei die Ursache unbekannt ist und möglicherweise mit externen Overlays zusammenhängt. Die Version enthält zudem einen Workaround für einen Intel-Treiberfehler unter Windows, der dazu führen konnte, dass Spiele kurz nach der Aktivierung von Grafik-Pipeline-Bibliotheken hängen blieben.
Wie bei DXVK-Point-Releases üblich, sind viele Korrekturen spielspezifisch. Empire Earth 2 erhielt eine Korrektur für eine Regression im Zusammenhang mit bestimmten Fixed-Function-Konfigurationen. Fallout 3 verfügt nun über eine Korrektur für eine Regression des Shader-Compilers, die bei aktiviertem MSAA zu Rendering-Problemen führte. Fruit Ninja erhält eine Korrektur für ein seit Langem bestehendes Beleuchtungsproblem. Kane & Lynch: Dead Men und King’s Bounty: The Legend erhalten beide Korrekturen für Leistungsrückgänge.
Zu den weiteren nennenswerten Spielkorrekturen gehört Manhunt, bei dem eine Begrenzung auf 60 FPS aktiviert wurde, um Spielprobleme zu umgehen. Splinter Cell 3 erhält eine Korrektur für eine Rendering-Regression bei Verwendung der Option „Shader Model 3.0“. Bei Total War: Medieval II wurde eine Regression beim Wasser-Rendering behoben.
In den Versionshinweisen wird außerdem ein Problem mit dem ANV-Treiber erwähnt, das bei einigen D3D9-Spielen auf Intel-Alchemist-GPUs und älteren Modellen zu GPU-Abstürzen führen kann. Als Workaround aktiviert DXVK nun standardmäßig Descriptor-Buffer auf diesen Intel-GPUs, wobei die Entwickler jedoch darauf hinweisen, dass dies die Leistung beeinträchtigen kann. Betroffenen Nutzern wird empfohlen, ihre Grafiktreiber auf dem neuesten Stand zu halten.
Weitere Details finden Sie im Changelog.
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