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Firefox 155 sorgt für schnelleres Laden von Seiten und zeigt die Anzahl der Tracker an

Mozilla Firefox 155 bietet schnellere Verbindungen, eine sichtbare Anzeige der Anzahl der blockierten Tracker, neu anordbare Container sowie mehrere wichtige Fehlerbehebungen für Linux.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Mozilla hat Firefox 155 veröffentlicht. Die neue Version bietet Verbesserungen, die vor allem auf schnelleres Laden von Seiten, klarere Rückmeldungen zum Datenschutz, eine bessere Containerverwaltung sowie Behebungen für mehrere seit Langem bestehende Probleme auf Desktop- und Mobilplattformen abzielen.

Eine auffällige Änderung ist die Einführung von Happy Eyeballs v3. Firefox kann nun mehrere Verbindungspfade zu einer Website parallel ausprobieren und denjenigen nutzen, der zuerst erfolgreich ist. Dies sollte Verzögerungen beim Aufrufen von Websites verringern, insbesondere in Netzwerken, in denen die IPv4- oder IPv6-Verbindung langsam oder unzuverlässig ist.

Firefox 155 macht zudem seinen integrierten Tracking-Schutz besser sichtbar. Der Browser zeigt die Anzahl der blockierten Tracker direkt in der Adressleiste an, sodass Nutzer auf einen Blick erkennen können, wie viel Tracking Firefox auf der aktuellen Seite verhindert hat. Nutzer, die eine übersichtlichere Benutzeroberfläche bevorzugen, können den Zähler ausblenden, ohne den Tracker-Schutz zu deaktivieren.

Mozilla hat außerdem die Firefox-Container verbessert. Sie können diese nun in den Einstellungen neu anordnen, und diese Reihenfolge wird überall im Browser übernommen.

Für Nutzer von Linux behebt dieses Update ein Problem, das dazu führen konnte, dass ein Linux-System nach längerer Laufzeit des Browsers nicht in den Ruhezustand wechseln konnte. Außerdem wird das Verschwinden von Text in Microsoft 365 Word Online und einigen anderen Webanwendungen bei Verwendung bestimmter Tastaturlayouts behoben.

Eine weitere Korrektur betrifft Live-Audiostreams wie Internetradio, die unerwartet abbrachen, wenn Firefox im Hintergrund lief. Mozilla hat außerdem Fälle behoben, in denen die Browser-Symbolleiste und die Registerkartenleiste nicht mehr reagierten, nachdem das Betriebssystem einen Vorgang zum Verschieben von Registerkarten nicht ordnungsgemäß abgeschlossen hatte.

Unter Windows funktionieren Nintendo Switch Pro-Controller und kompatible Controller von Drittanbietern nun ordnungsgemäß in browserbasierten Spielen, einschließlich der korrekten Zuordnung von Steuerkreuzen und Analogsticks.

Auch beim Drucken gibt es eine kleine, nützliche Verbesserung. PDFs, die kleiner als das ausgewählte Papierformat sind, können nun vergrößert werden, um einen größeren Teil der Seite auszufüllen, indem der Druckmaßstab auf über 100 % eingestellt wird.

Darüber hinaus hat Mozilla die Handhabung von mailto: Links verschärft. Websites können nun die Standard-E-Mail-Anwendung des Systems erst nach einer expliziten Benutzeraktion öffnen, wodurch verhindert wird, dass Seiten unerwartet einen E-Mail-Client starten.

Es gibt weitere plattformspezifische Korrekturen. Unter macOS werden Vollbildinhalte auf MacBooks mit Kameraausschnitt nicht mehr falsch in einem Letterbox-Format angezeigt. Firefox für Android blendet nun Aufforderungen zum automatischen Ausfüllen aus, wenn der Fokus auf einen anderen Bereich wechselt. Tabs, die von Erweiterungen während des privaten Surfens geöffnet werden, werden nun korrekt im privaten Modus statt im normalen Modus geladen.

Schließlich wird Mozillas Smart Window Funktion im Rahmen einer schrittweisen Einführung mittlerweile für immer mehr Nutzer in den Vereinigten Staaten, Kanada und Frankreich verfügbar. Zu den Verbesserungen zählen personalisierte Gesprächseinstiege, um auf frühere Themen zurückzukommen, schnellere Antworten des Assistenten bei der Websuche sowie eine verbesserte automatische Gruppierung und Benennung verwandter Tabs.

Wer dieses Update sofort herunterladen möchte, kann dies direkt von den Servern von Mozilla tun. Windows- und macOS-Nutzer erhalten in den nächsten Tagen ein Over-the-Air-Update. Auch Linux-Nutzer sollten Firefox 155 bald in den Repositories ihrer Distribution finden.

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