
FreeRDP 3.27 mit strengeren TLS-Standardeinstellungen veröffentlicht
FreeRDP 3.27 bietet strengere TLS-Standardeinstellungen, fünf Sicherheitshinweise, Updates für den Android-Client sowie Verbesserungen für Azure und Entra.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
FreeRDP, die Open-Source-Implementierung des Remote Desktop Protocol von Microsoft, mit der Benutzer von Linux, BSD, macOS, Windows und Android aus eine Verbindung zu entfernten Windows-Systemen und anderen RDP-kompatiblen Umgebungen herstellen können, hat die Version 3.27 veröffentlicht.
Die Software verwendet nun standardmäßig TLS-Sicherheitsstufe 2, wobei TLS 1.2 die Mindestversion ist. Clients können diese Einstellungen mithilfe der Optionen /tls:seclevel: und /tls:enforce: überschreiben, während Server die Mindestversion für TLS und die Sicherheitsstufe über die FreeRDP-Einstellungen anpassen können.
Dieses Update erzwingt zudem strengere Standardeinstellungen für verschlüsselte RDP-Verbindungen. Dies kann zwar die Kompatibilität mit älteren oder schwächeren TLS-Konfigurationen einschränken, erhöht jedoch die Sicherheit für aktuelle Bereitstellungen. Vor diesem Hintergrund sollten Administratoren, die eine Verbindung zu Altsystemen herstellen, ihre TLS-Einstellungen überprüfen, falls Verbindungen nach dem Update fehlschlagen.
Was die Sicherheit betrifft, enthält FreeRDP 3.27 fünf GitHub-Sicherheitshinweise, doch die Zusammenfassung liefert keine vollständigen Details. Darüber hinaus wurde die Unterstützung für Azure und Entra durch neue Erweiterungen verbessert, die die Verbindungszuverlässigkeit erhöhen, einschließlich der Unterstützung für bekannte, aber undokumentierte Verhaltensweisen.
Darüber hinaus enthält diese Version Verbesserungen bei der Tastaturbelegung, darunter Korrekturen für japanische Tastaturen und Korrekturen am Ziffernblock. Auch die Verarbeitung der Zwischenablage wurde verbessert, mit höherer Leistung bei der Übertragung großer Dateien und Korrekturen bei der Verarbeitung von Dateien in der SDL3-Zwischenablage.
FreeRDP 3.27 führt außerdem APIs zur Protokollierung von Statistiken auf Client-Seite ein. Standardmäßig werden diese Informationen auf Trace-Ebene am Ende einer Sitzung ausgegeben; die Daten können aber auch während einer Verbindung abgefragt werden, um ausgewählte Verbindungsdetails anzuzeigen.
Weitere Änderungen umfassen Verbesserungen im FIPS-Modus, Aktualisierungen des Build-Systems, eine Bereinigung des Proxy-Systems, verstärkte Bereichsprüfungen, Korrekturen bei der Wiederherstellung des Vollbildmodus, Verbesserungen bei der Handhabung von Windows-Clients sowie verschiedene interne Aktualisierungen in WinPR, der Portabilitäts- und Laufzeitbibliothek von FreeRDP.
Weitere Details finden Sie in der Ankündigung. FreeRDP 3.27 ist ab sofort auf dem Release-Server des Projekts verfügbar.
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