
GeForce NOW veröffentlicht Beta von nativer Linux-App, jetzt zum Download verfügbar
Die Linux-Beta-Version von GeForce NOW ist ab heute verfügbar und ermöglicht es PCs, RTX-Spiele aus der Cloud mit einer Auflösung von bis zu 5K und hoher Bildrate zu streamen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Zu Beginn des Jahres habe ich Ihnen mitgeteilt, dass NVIDIA plant, GeForce NOW um native Linux-Unterstützung zu erweitern. Das ist nun nicht mehr nur ein Gerücht. Es ist nun Realität, und ab heute können Sie es selbst ausprobieren, da das Unternehmen eine native App für Linux-PCs in der Beta-Version veröffentlicht hat, die zum Download bereitsteht.
Für Linux-Nutzer bedeutet dies eine bemerkenswerte Veränderung gegenüber dem früheren, eher eingeschränkten Ansatz des Dienstes. Bislang war GeForce NOW unter Linux weitgehend mit einer auf Steam Deck ausgerichteten Erfahrung verbunden, die auf Handheld-Hardware und moderate Auflösungen abgestimmt war.
Die neue Beta-App ist jedoch anders. Sie wurde für herkömmliche Desktops und Laptops entwickelt und soll das vollständige GeForce NOW-Erlebnis widerspiegeln, das bereits unter Windows und macOS verfügbar ist.
Um sie zu installieren, laden Sie die Datei GeForceNOWSetup.bin herunter, erteilen Sie ihr Ausführungsrechte und führen Sie sie über die Befehlszeile aus. Interessanterweise handelt es sich bei dem Installationsprogramm tatsächlich um ein Flatpak Paket. Wenn Flatpak noch nicht auf Ihrem System installiert ist, wird es vor der Installation der Anwendung automatisch installiert.
Die App unterstützt derzeit Ubuntu 24.04 LTS und neuere Versionen. Nach der Installation können Linux-Systeme PC-Spiele streamen, die auf der GeForce RTX-Hardware von NVIDIA in der Cloud gerendert werden. Laut NVIDIA können unterstützte Konfigurationen je nach Display und Servicestufe eine Auflösung von bis zu 5K bei 120 fps oder bis zu 360 fps bei 1080p erreichen.
Da die rechenintensiven Aufgaben remote ausgeführt werden, sind die lokalen Hardwareanforderungen minimal. Die Spiele werden auf RTX-GPUs in den Rechenzentren von NVIDIA gerendert, wobei Funktionen wie Raytracing und DLSS 4 vollständig in der Cloud verarbeitet werden. In der Praxis bedeutet dies, dass Linux-Rechner ohne leistungsstarke GPUs dennoch visuell anspruchsvolle Titel mit hohen Einstellungen ausführen können.
Darüber hinaus fällt der Start der Linux-Beta mit einer Reihe neuer Spiele zusammen, die in den Dienst aufgenommen werden. Darunter sind The Bard’s Tale IV: Director’s Cut und The Bard’s Tale Trilogy, die beide über Steam und Xbox, einschließlich Game Pass, erhältlich sind. Weitere Neuzugänge in dieser Woche sind Cairn, Prototype, Prototype 2, Warhammer 40.000: Space Marine 2, Half Sword, Vampires: Bloodlord Rising und Total War: Three Kingdoms.
NVIDIA plant auch weitere Veröffentlichungen, darunter Team Jade’s Delta Force, das am 3. Februar auf GeForce NOW erscheinen soll. Wie der Rest des Katalogs können auch diese Titel sofort gestreamt werden, ohne dass eine lokale Installation oder langwierige Downloads erforderlich sind.
Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Ankündigung von NVIDIA.
















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