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GIMP 3.2.4 behebt Fehler bei der Füllung von Ebenen, beim Textwerkzeug und beim Importieren von Dateien

Der Bildbearbeitungsprogramm GIMP 3.2.4 bietet Verbesserungen bei der Füllung von Ebenen, beim Verhalten des Textwerkzeugs, beim PDF-Export sowie bei der Unterstützung von PSD, PNG, DDS, ORA und anderen Dateiformaten.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Drei Wochen nach der Veröffentlichung von GIMP 3.2.2 hat das Projekt GIMP 3.2.4 herausgebracht, das zweite Bugfix-Update der 3.2-Serie. Hier sind die wichtigsten Neuerungen.

GIMP verarbeitet Füllaktionen nun vorhersehbarer: Es überspringt Ebenen, die nicht gefüllt werden können, und verhält sich bei nicht gerasterten Text- und Vektorebenen wie erwartet. Ebenenbezogene Aktionen wie „Ebenen an Bildgröße anpassen“, „Ebenen auf Bildgröße“ und „Ebene auf Auswahlgröße anpassen“ sind nun auf Rasterebenen beschränkt.

Mehrere Korrekturen verbessern das Textwerkzeug: Die Verarbeitung der Tastenkombinationen während der Textbearbeitung stellt nun sicher, dass GIMPs globale Aktionen Vorrang haben, wenn Tastenkombinationen mit Eingabemethoden überlappen. Das Update behebt außerdem einen Fehler, der die Schriftgröße auf Null setzen konnte, wenn Tastenkombinationen auf ausgewählten Text angewendet wurden, und korrigiert die Position des Texteditors auf der Leinwand, wenn diese gedreht wird.

Auch die Auswahlfunktionen und die Arbeit mit der Arbeitsfläche wurden verbessert. Beim Verschieben einer schwebenden Ebene oder Auswahl wird die Umrandung nun vorübergehend deaktiviert, um die Leistung zu steigern. Das Werkzeug „Nach Farbe auswählen“ wurde im Schnittmodus optimiert, und das Zuschneidewerkzeug rastert keine nicht-rasterbasierten Ebenen mehr.

Was die Dateiverwaltung betrifft, wurde die Importunterstützung in GIMP 3.2.4 für APNG-, PAA-, PNG-, DDS-, PSP-, PNM-, PSD-, JIF-, PVR-Textur-, TIM-, XWD-, SFW- und ORA-Dateien verbessert, ebenso wie der PDF-Export. Darüber hinaus verwendet die Windows Version nun ein neues WIA-Scanner-Plugin, das das veraltete TWAIN-Plugin ersetzt, als Teil der Abkehr des Projekts von veralteten 32-Bit-Windows-Komponenten.

Nicht zuletzt bringt das Update auch einige interne Verbesserungen mit sich. Die Handhabung temporärer Ordner reduziert nun Konflikte auf gemeinsam genutzten Systemen, und als Ebenen geöffnete XCF-Dateien erstellen stets Ebenen, die nach dem Quellinhalt benannt sind, selbst wenn die Quelldatei nur eine Ebene enthält.

Die offizielle Ankündigung wird in Kürze erwartet. Wer nicht warten möchte, kann die aktualisierte Version direkt herunterladen.

 

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