
KDE Plasma 6.7 wird eine Funktion zur Zeicheneingabe durch Gedrückthalten einführen
Die KDE-Entwickler arbeiten derzeit an Plasma 6.7, das eine Funktion zum Tippen durch Gedrückthalten, verbesserte Widgets und Unterstützung für die Installation von Sound-Themes bieten wird.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Das KDE-Projekt hat ein Entwicklungsupdate veröffentlicht, in dem die für Plasma 6.7 geplanten Verbesserungen detailliert beschrieben werden und eine neue Methode zur Eingabe von Zeichen vorgestellt wird, die auf physischen Tastaturen nicht direkt verfügbar sind.
Plasma 6.7 wird eine Funktion zum Eingeben durch Gedrückthalten bieten, mit der Benutzer durch Gedrückthalten unterstützter Tasten auf alternative Zeichen zugreifen können, ähnlich wie bei mobilen Tastaturen. Diese Funktion ist Teil des Moduls plasma-keyboard und kann in den Systemeinstellungen unter Tastatur und dann Virtuelle Tastatur aktiviert werden. Nach der Aktivierung werden durch Gedrückthalten einer Taste die zugehörigen alternativen Zeichen angezeigt.
Darüber hinaus unterstützt Plasma 6.7 nun auch die Installation benutzerdefinierter Soundthemen aus heruntergeladenen Dateien. Das Widget Globales Menü zeigt nun das Menü des aktiven Fensters an, selbst wenn sich das Fenster auf einem anderen Bildschirm befindet. Dieses Verhalten ist konfigurierbar, sodass Benutzer auf Wunsch die bisherige Einstellung beibehalten können.
Zu den weiteren Verbesserungen der Benutzeroberfläche gehört eine optimierte Navigation in den Widgets Zwischenablage und Netzwerke der Taskleiste, wo die standardmäßige Zurück-Schaltfläche nun zur vorherigen Seite zurückführt, wodurch doppelte Navigationselemente entfallen. Auch die Benachrichtigungen für neu angeschlossene USB-Drucker wurden vereinfacht, sodass das System nun nur noch eine Benachrichtigung anzeigt.
Was die Fensterverwaltung betrifft, werden beim Anordnen zweier benachbarter Fenster nebeneinander diese nun innerhalb des verfügbaren Bereichs – unter Ausschluss der Desktop-Leisten – zentriert, anstatt das Fenster zu verkleinern, das den Leisten am nächsten liegt.
Das Update enthält eine Abhilfe für ein Problem im Electron-Upstream, das dazu führte, dass Symbole in der Taskleiste verschiedener Electron-Anwendungen dieselben Einstellungen teilten. Obwohl der Fehler im Upstream behoben wurde, haben viele Electron-Apps die Korrektur noch nicht übernommen. Plasma bietet nun eine eigene Lösung, um dieses Problem zu verhindern.
Zu den technischen Verbesserungen gehört eine optimierte Verarbeitung von Screencasting- und Remote-Desktop-Anfragen von Anwendungen in der Sandbox über xdg-desktop-portal-kde. Systeme mit mehreren GPUs arbeiten nun zuverlässiger, wenn eine GPU keine OpenGL-3D-Beschleunigung unterstützt, sodass leistungsfähige GPUs weiterhin für die Beschleunigung sorgen.
Weitere Informationen finden Sie im Beitrag This Week in Plasma auf den KDE-Blogs oder gleich hier in deutscher Übersetzung.
Bildnachweis: KDE
















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