
Kitty 0.46 Terminal Emulator mit flüssigem Scrollen und Tab-Ziehen veröffentlicht
Kitty 0.46 GPU-beschleunigtes Terminal bietet flüssiges Pixel-Scrolling, Momentum-Scrolling unter Linux, verschiebbare Registerkarten und mausbasierte Größenanpassung durch Teilen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Der Terminalemulator Kitty hat die Version 0.46 veröffentlicht, die mehrere seit langem gewünschte Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit enthält. Eine davon ist die Einführung des pixelbasierten Scrollens im Scrollback-Puffer. Anstatt zeilenweise zu springen, bewegt sich der Bildlauf nun flüssig auf Pixelebene und sorgt so für ein flüssigeres Erlebnis.
Unter Linux führt Kitty 0.46 das Momentum-Scrolling für Touchpads und Touchscreens ein, wodurch sich der Scrollback-Puffer nach einer Geste natürlich weiterbewegt. Unter X11 werden nun hochauflösende Scroll-Ereignisse von modernen Touchpads unterstützt.
Eine weitere bemerkenswerte Verbesserung ist die Tab-Verwaltung. Benutzer können nun Tabs in der Tab-Leiste ziehen, um sie neu anzuordnen. Tabs können auch in ein anderes Fenster von Kitty verschoben oder abgetrennt werden, um ein neues Fenster zu erstellen.
Die Fensterverwaltung in Kitty wurde ebenfalls verbessert. Zum ersten Mal können Benutzer die Größe von Terminalaufteilungen mit der Maus durch Ziehen der Fensterränder ändern. Diese Funktion ist in allen Layoutmodi verfügbar und kann über die Einstellung window_drag_tolerance konfiguriert werden.
Darüber hinaus führt Kitty 0.46 eine neue Befehlspalette ein, mit der Benutzer sowohl zugewiesene als auch nicht zugewiesene Aktionen durchsuchen und auslösen können. Diese Funktion bietet eine zentralisierte Möglichkeit, Befehle zu finden und auszuführen, ohne sich bestimmte Tastenkombinationen merken zu müssen.
Die Version enthält zusätzliche Verbesserungen und Fehlerbehebungen für alle Plattformen. Benutzer können nun über die Titelleiste konfigurierbare Titel für einzelne Kitty-Fenster anzeigen. Das Konfigurationssystem unterstützt nun OKLCH- und LAB-Farbräume in kitty.conf.
Unter Wayland wurde die Unterstützung für die Hintergrundunschärfe-Erweiterung hinzugefügt, während Benutzer von macOS Unterstützung für die Apple-Diktatfunktion und Stabilitätskorrekturen erhalten.
Schließlich wurden zahlreiche Regressionen und Fehler aus früheren Versionen behoben. Dazu gehören Korrekturen für Darstellungsfehler in der Registerkartenleiste, das Verhalten von ncurses, die Ausrichtung von Emojis unter Linux, Probleme bei der Sitzungsverwaltung und Probleme, die sich auf Tastenwiederholungsereignisse unter Wayland auswirken.
Weitere Details finden Sie in den Versionshinweisen.















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