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OBS Studio 32.1 mit neuem Audio-Mixer und Unterstützung für WebRTC-Simulcast veröffentlicht

OBS Studio 32.1 bietet einen neuen Audiomixer, Unterstützung für WebRTC-Simulcasts, verbesserte Sicherheit bei Browser-Quellen sowie zahlreiche Stabilitätsverbesserungen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Fast sechs Monate nach der letzten großen Version 32.0 hat OBS Studio die Version 32.1 veröffentlicht, die einen neu gestalteten Audiomixer einführt, der sich besser in die Benutzeroberfläche einfügt und eine verbesserte visuelle Konsistenz bietet, einschließlich der Unterstützung von Farbpaletten für das „Light“-Design.

Die Unterstützung für WebRTC-Simulcasts ermöglicht nun die gleichzeitige Übertragung mehrerer Videostream-Qualitäten. Diese Funktion kommt adaptiven Streaming-Workflows zugute, da sie sicherstellt, dass Zuschauer die für ihre Netzwerkbedingungen optimale Stream-Qualität erhalten. Außerdem fügt das Update die Funktionen Rückgängig und Wiederherstellen für Szenenelemente hinzu, die nun Einstellungen wie Skalierungsfilter, Mischmodi, Deinterlacing-Konfiguration und Feldreihenfolge umfassen.

Darüber hinaus erleichtert der Plugin-Manager von OBS Studio 32.1 nun das Aktivieren oder Deaktivieren fehlender Plugins. Der Dialog Transformieren >  Bearbeiten wurde aktualisiert, und die Standard-Andockpositionen wurden zur besseren Übersicht neu angeordnet. Die Schaltfläche für die Übergangsvorschau wurde in die Schaltflächenleiste verschoben, und Andockanimationen wurden deaktiviert, um Ablenkungen zu minimieren.

Darüber hinaus wurden mehrere Verhaltensänderungen vorgenommen. Beim Kopieren eines Szenenelements werden nun alle Eigenschaften dupliziert. Standardmäßig enthalten Quellennamen nicht mehr das Wort Quelle. Der Wiedergabeschieberegler für Medienquellen wird häufiger aktualisiert, und die Standard-Streaming-Bitrate beträgt nun 6000 kbps.

Im Bereich der Fehlerbehebungen wurden mehrere Abstürze behoben, darunter einer, der Linux Systeme beim Wechseln von Profilen oder beim Beenden der Anwendung betraf. Weitere Korrekturen betreffen die Wiedergabe von HDR-Videos, die dunkler als erwartet angezeigt wurden, falsche Projektorauflösungen sowie Probleme bei der Videoskalierung in Konfigurationen mit mehreren Video-Encodern.

Nutzer von Linux erhalten zudem plattformspezifische Korrekturen, wie beispielsweise eine verbesserte PipeWire Geräteerfassung und eine korrigierte Anzeige der Kamerabildrate.

Weitere Korrekturen betreffen schwarze Aufnahmeminiaturansichten, falsche Zeitstempel bei Kapitelmarkierungen beim Aufteilen von Aufnahmen, blockierte Übergänge sowie visuelle Artefakte bei NVIDIA-Unschärfe- und Hintergrundunschärfeeffekten.

Weitere Informationen finden Sie im Changelog.

 

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