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OpenShot 4.0 Video-Editor mit integrierter Bildschirmaufzeichnung veröffentlicht

OpenShot 4.0 bietet nun Bildschirm-, Webcam- und Audioaufnahmen, eine neue Farbansicht, lokale KI-gestützte Masken, 10 neue Effekte und eine vollständig native Qt-Timeline.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

OpenShot 4.0 ist nun als umfangreiches Update des Open-Source-Videoeditors verfügbar und bietet integrierte Bildschirm- und Webcam-Aufzeichnung, einen neuen Arbeitsbereich für die Farbkorrektur, 10 neue Effekte, lokale, KI-gestützte Objektmaskierung, eine vollständig native Qt-Timeline sowie zahlreiche Verbesserungen hinsichtlich Leistung und Benutzerfreundlichkeit.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die neue Aufzeichnungsansicht, mit der Nutzer ihren Bildschirm, ihre Webcam, ihr Mikrofon und den Systemton direkt in OpenShot aufzeichnen können. Jede Quelle wird separat gespeichert, sodass Bildschirmaufnahmen, Sprache, Webcam-Videos und Systemton anschließend unabhängig voneinander bearbeitet werden können.

Unter Linux unterstützt die Aufzeichnung sowohl X11 als auch Wayland, wobei PipeWire die Aufzeichnung auf modernen Wayland-Desktops übernimmt. OpenShot bietet zudem eine verbesserte Integration in Desktop-Portale, um die Bildschirmaufnahme und den Dateizugriff auf neueren Linux-Distributionen zu optimieren.

Die zweite wichtige Neuerung ist der neue Color View, der erweiterte Werkzeuge zur Farbkorrektur und Farbgradierung in OpenShot einführt. Nutzer haben nun Zugriff auf Farbräder, bearbeitbare Kurven, LUT-Unterstützung, Belichtungs- und Kontrastregler, Anpassungen von Farbtemperatur und Farbton sowie Regler für Lichter, Schatten, Sättigung und Lebendigkeit.

OpenShot 4.0 führt außerdem professionelle Video-Scopes ein, darunter Luma-Wellenform, Histogramm, RGB-Parade und Vektorskop.

Für Nutzer, die es lieber einfacher mögen, bietet OpenShot Schnellvoreinstellungen wie Auto-Kontrast, Schatten aufhellen, Wärmer machen und Farben verstärken. Diese Voreinstellungen nutzen denselben bearbeitbaren Color Grade Effekt, sodass Anpassungen nachträglich feinabgestimmt werden können, anstatt dauerhaft festgeschrieben zu sein.

Eine weitere bemerkenswerte Neuerung ist Objektmaske, ein neuer Effekt, der dazu dient, Motive in einem Videoclip automatisch zu isolieren und zu verfolgen. Nutzer können das gewünschte Motiv und die umgebenden Bereiche markieren; anschließend generiert OpenShot die Maske und verfolgt sie über das gesamte Filmmaterial hinweg. Wichtig ist, dass diese Verarbeitung lokal erfolgt.

Die Objekterkennung wurde ebenfalls verbessert – mit herunterladbaren YOLOv5-Modellen, Segmentierungsmasken, Modellvalidierung und zusätzlichen Steuerungsmöglichkeiten für verfolgte Objekte.

🎥 Darüber hinaus bietet OpenShot 4.0 zehn neue Effekte. Neben „Color Grade“ und „Object Mask“ führt die Version die Effekte „Audio Visualization“, „Beat Sync“, „Film Grain“, „Denoise Image“, „Shadow“, „Glow“, „Displacement Map“ und „Timer“ ein.

Die Zeitleiste von OpenShot 4.0 vollzieht den Übergang weg von den alten webbasierten Zeitleistenkomponenten: Clips, Übergänge, Keyframes, Spuren, Lineale und Menüs werden nun über eine native Qt-Zeitleiste verwaltet.

🎓 Nach Angaben der Entwickler führt dies zu flüssigerem Zoomen, übersichtlicheren Clips und Keyframes, einer einheitlicheren Bedienung, verbessertem Abstand zwischen den Miniaturansichten und einem besseren Verhalten bei der Navigation in größeren Projekten.

Die Kontextmenüs der Clips wurden zudem nach Kategorien wie „Transform“, „Look“, „Audio“, „Speed“ und „Motion“ neu gegliedert. Neue Bewegungsvoreinstellungen decken Kamerabewegungen, Ein- und Ausblendungen, Hervorhebungseffekte und Abspanne ab, während neue „Look“-Voreinstellungen das Anwenden von Filmkorn, Leuchten, Schatten, Schärfen, Weichzeichnen und Effekten im Analogstil erleichtern.

Schließlich erweitert diese Version speziell für Linux Nutzer die Kompatibilität mit Qt 6 und PySide6, verbessert die High-DPI-Skalierung, das Fensterverhalten, die Designs, die Unterstützung für Desktop-Portale sowie die Kompatibilität mit aktuellen Linux-Desktop-Umgebungen.

Weitere Details finden Sie im Changelog oder in der Ankündigung. OpenShot 4.0 ist ab sofort für Linux, Windows und macOS auf der Website des Projekts verfügbar; der Quellcode und Details zur Veröffentlichung sind ebenfalls auf GitHub zu finden.

Bildnachweis: OpenShot

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