
openSUSE stellt das Paketvergleichstool „osdiff“ vor
openSUSE stellt „osdiff“ vor, ein neues Tool, mit dem sich Paketversionen von Tumbleweed, Leap 16.1 und Leap 16.0 auf einer einzigen Seite vergleichen lassen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
openSUSE hat osdiff vorgestellt, ein neues Open-Source-Tool, mit dem sich die Unterschiede zwischen den Paketversionen von Tumbleweed und Leap leichter erkennen lassen, ohne diese einzeln überprüfen zu müssen.
Die automatisch generierte Seite erfasst derzeit 17.780 Quellpakete, darunter 17.404 in Tumbleweed, 10.605 in Leap 16.1 und 10.600 in Leap 16.0. Davon sind 10.314 sowohl in Tumbleweed als auch in Leap 16.1 enthalten.
Die Pakete sind in mehrere nützliche Kategorien unterteilt. Derzeit sind 4.882 Pakete als Older-in-Leap gekennzeichnet, was bedeutet, dass Leap 16.1 eine ältere Upstream-Version enthält als Tumbleweed, während nur 12 als Newer-in-Leap gekennzeichnet sind. Weitere 1.048 verwenden dieselbe Version, 7.090 sind nur in Tumbleweed verfügbar und 376 nur in Leap.
Auf dieser Seite wird außerdem die Kategorie Perfection für Pakete vorgestellt, bei denen Tumbleweed und Leap 16.1 dieselbe Version verwenden und das Online-Tool Repology keine Linux-Distribution kennt, die eine neuere Version bereitstellt. Diese Gruppe umfasst 4.372 Pakete. Die Daten von Repology zeigen zudem, dass 3.464 Tumbleweed-Pakete hinter der neuesten bekannten Version zurückliegen.osdiff bezieht Paketinformationen aus den offiziellen ARCHIVES.gz Repository-Indizes von openSUSE, die sowohl OSS- als auch Nicht-OSS-Pakete für x86_64 und noarch abdecken. Die Upstream-Versionsinformationen stammen von Repology, während Informationen zu den Betreuern, sofern verfügbar, von PackageHub hinzugefügt werden.
Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass osdiff die Upstream-Paketversionen vergleicht und nicht die RPM-Release-Revisionen; daher können sich zwei Pakete, die als identisch angezeigt werden, auf der Paketebene dennoch unterscheiden.
Neben der durchsuchbaren und sortierbaren Weboberfläche veröffentlicht openSUSE die vollständigen Ergebnisse als JSON-, komprimierte JSON- und CSV-Dateien. Dadurch eignen sich die Daten für Skripte, Distributionsvergleiche, Dokumentationen oder zur Überprüfung von Paketänderungen, bevor Systeme zwischen Leap-Versionen oder von Tumbleweed zu Leap migriert werden.
Das osdiff Projekt selbst ist in Python geschrieben und auf GitHub unter der Organisation „openSUSE“ verfügbar. Die öffentliche Vergleichsseite wird automatisch neu generiert und bietet so einen aktuellen Überblick, anstatt sich auf manuell gepflegte Paketlisten zu verlassen.
Weitere Details finden Sie in der Ankündigung.
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