
Raspberry Pi Imager 2.0 debütiert mit komplett überarbeiteter Benutzeroberfläche
Raspberry Pi Imager 2.0 kommt mit einer komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche, einem neuen Einrichtungsassistenten und einer reibungsloseren Anpassung des Betriebssystems auf allen Plattformen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Raspberry Pi Imager, ein Tool, mit dem Benutzer auf einfache Weise Betriebssystem-Images auf eine SD-Karte schreiben können, die dann zum Starten des Raspberry Pi verwendet werden kann, wurde gerade in der Version 2.0 veröffentlicht und steht nun zum Download bereit.
🎓 Die neue Version stellt die umfangreichste Änderung seit der Einführung des Tools vor fünf Jahren dar und bietet eine neu gestaltete Benutzeroberfläche, einen geführten Einrichtungsassistenten und integrierte Unterstützung für die Konfiguration von Raspberry Pi Connect vor dem ersten Start.
Imager 2.0 reorganisiert den gesamten Arbeitsablauf in eine übersichtliche, schrittweise Abfolge. Jede Stufe nimmt nun das gesamte Fenster ein, sodass mehr Platz für Erklärungen, Validierungsmeldungen und kontextbezogene Links zur Verfügung steht. Der neue Assistent führt Benutzer durch die Auswahl ihres Geräts, die Auswahl eines Betriebssystems, die Auswahl eines Speichermediums, die Konfiguration der Systemeinstellungen und das Schreiben des Images.
Darüber hinaus ist die Anpassung des Betriebssystems nun vollständig in den Hauptablauf integriert und nicht mehr hinter zusätzlichen Menüs versteckt. Benutzer können Hostname, Ländereinstellungen, Benutzeranmeldedaten, WLAN-Einstellungen, Fernzugriff, Schnittstellenoptionen und vieles mehr anpassen, ohne den primären Einrichtungsweg verlassen zu müssen.
Eine weitere bemerkenswerte Neuerung ist die Option, sich während der Image-Erstellung mit Raspberry Pi Connect zu authentifizieren. Nach der Anmeldung registriert sich das neu geschriebene System beim ersten Start automatisch beim Connect-Konto des Benutzers und ermöglicht so den sofortigen Zugriff auf Funktionen wie Bildschirmfreigabe und Remote-Shell-Zugriff.
Im Hinblick auf die Barrierefreiheit bietet Imager 2.0 eine vollständige Tastaturnavigation, verbesserte Bildschirmleser-Bezeichnungen und sorgfältig überprüfte Farbkontraste in der gesamten Benutzeroberfläche. Ein überarbeitetes visuelles Design in Raspberry Red und die verstärkte Verwendung von Weißraum verbessern die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit.
Raspberry Pi Imager 2.0 ist ab sofort für Raspberry Pi OS, Windows, macOS und Linux verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im Änderungsprotokoll oder in der offiziellen Ankündigung. Sie können die neueste Version von der offiziellen Raspberry Pi-Website herunterladen oder die AppImage aus dem GitHub-Repository des Projekts herunterladen.
Bildnachweis: Raspberry Pi Project
















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