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APT 3.3 erscheint in Debian Unstable mit Unterstützung für CLI-Versionierung

Der APT 3.3-Paketmanager beseitigt die seit langem bestehende Warnung bezüglich der instabilen Befehlszeilenschnittstelle und bietet nun die Möglichkeit, eine bestimmte Version der Befehlszeilenschnittstelle anzugeben.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

CAPT 3.3 ist nun in Debian Unstable verfügbar und bringt eine bemerkenswerte Änderung für die Benutzer der Debian-Paketverwaltung mit sich: die Entfernung der seit langem bestehenden Warnung bezüglich der instabilen Befehlszeilenschnittstelle von APT.

Jahrelang erhielten Benutzer, die den Befehl apt in bestimmten Kontexten ausführten, eine Warnung, dass dessen CLI-Schnittstelle instabil sei und in Skripten mit Vorsicht verwendet werden sollte. Debian empfahl apt-get und apt-cache für die Skripterstellung, während apt als benutzerfreundlicheres Frontend für die interaktive Nutzung diente. Ich spreche von Folgendem:

Diese Warnung ist nun verschwunden. Laut dem Changelog kann APT über das neue Flag --cli-version eine bestimmte CLI-Version anfordern, wodurch ältere Befehlszeilenschnittstellen in einem angemesseneren Tempo ausgemustert werden können. Daher ist die allgemeine Warnung nicht mehr erforderlich.

APT 3.3 behebt außerdem einen Wahrscheinlichkeitsfehler in Phased-Update-Percentage, dem Mechanismus, der Updates schrittweise bereitstellt, anstatt sie sofort an alle Benutzer zu verteilen. Phasenweise Updates verringern die Auswirkungen problematischer Paket-Updates, indem sie deren anfängliche Verbreitung begrenzen.

Darüber hinaus verbessert die Version den Code für die Paketbeschaffung. Sie behebt die Transaktionsabwicklung, wenn pkgAcquire::Run abgebrochen wird, und ändert die Reihenfolge, in der InRelease-Metadaten nach anderen Transaktionselementen festgeschrieben werden.

Was die Benutzerfreundlichkeit angeht, passt sich die Verlaufsliste nun an die Bildschirmbreite an, und die Befehlskürzung wurde optimiert. Die APT-Musteranalyse behebt zudem „Pre-Depends“-Fehler und behebt damit ein Problem bei der Analyse von Paketbeziehungen.

Nicht zuletzt nutzt der Code nun an mehreren Stellen modernere C++-Konstrukte, darunter std::span, bereichsbasierte Schleifen, emplace und make_unique. Das Update behebt zudem mehrere kleinere Speicherlecks im Code zur Methodenverarbeitung von APT.

Weitere Details finden Sie im Changelog.

🎓 APT 3.3 befindet sich derzeit in Debian Unstable, wo neue Paketversionen getestet werden, bevor sie den weiteren Debian-Entwicklungsprozess durchlaufen.

 

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