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Armbian Imager 2.0: Flash-Tools mit Konfigurationsprofilen für den Erststart

Mit Armbian Imager 2.0 können Nutzer nun vor dem Flashen einen Benutzernamen, ein Passwort, WLAN-Einstellungen, die Zeitzone, die Ländereinstellung, SSH-Schlüssel und die Shell vorkonfigurieren.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Armbian hat Armbian Imager 2.0 veröffentlicht, ein umfangreiches Update seines Dienstprogramms zum Flashen von Images für die Vorbereitung von Armbian-Systemen auf Einplatinencomputern, das über eine neu gestaltete Benutzeroberfläche und eine überarbeitete Flash-Engine verfügt.

Das Tool schreibt nun während des Flash-Vorgangs Konfigurationsdetails direkt in das Image, sodass das Board mit bereits vorinstallierten Benutzereinstellungen booten kann.

Darüber hinaus können Benutzer ein Setup-Profil mit Benutzername, Passwort, SSH-Schlüssel, WLAN-Netzwerk, Ländercode, Zeitzone, Locale und bevorzugter Shell erstellen. Der Imager bettet diese Details in das Dateisystem des Images ein, sodass das Board sie beim ersten Booten anwendet.

Der Vorteil dabei ist, dass dadurch bei der Ersteinrichtung kein Monitor und keine Tastatur mehr benötigt werden, was das Tool für headless-Bereitstellungen sehr praktisch macht. Nach dem Flashen können Benutzer die Karte einstecken, das Board einschalten und sich mit einem vorkonfigurierten System verbinden.

Armbian Imager 2.0 ersetzt zudem die bisherige Popup-Oberfläche durch einen einseitigen, animierten Arbeitsablauf. Außerdem sind die Auswahl von Hersteller, Platine, Betriebssystem und Zielgerät nun in einem einzigen Vorgang integriert. Der Einstellungsbereich und der Cache-Manager wurden ebenfalls überarbeitet; der Cache-Manager zeigt gespeicherte Daten nun nach Kategorien an und ermöglicht ein einfacheres Löschen.

Darüber hinaus blendet der neue Imager Bildtypen aus, die nicht zum Schreiben auf eine Karte vorgesehen sind, wie beispielsweise Festplattenformate für virtuelle Maschinen.

Zur Überprüfung vergleicht Armbian Imager 2.0 heruntergeladene Images mit ihrer SHA256-Prüfsumme. Nach dem Schreiben liest es die Zielkarte und vergleicht sie Byte für Byte mit dem Quell-Image. Ein erfolgreiches Ergebnis bestätigt, dass die geschriebenen Daten mit dem Original-Image identisch sind.

Die Workflows für benutzerdefinierte und Offline-Images wurden verbessert, und Benutzer können nun ihre eigenen Images in den Formaten img, iso, xz, gz, bz2 und zst bereitstellen. Komprimierte Images werden vor dem Schreiben dekomprimiert. Der aktualisierte Offline-Modus behält zwischengespeicherte Images und lokale Dateien bei, wenn keine Internetverbindung verfügbar ist.

Weitere Details finden Sie in der Ankündigung. Armbian Imager 2.0 steht ab sofort auf der Projekt-Website zum Download bereit und ist für Linux, macOS und Windows verfügbar.

 

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