
Audacity 4.0.1 behebt Probleme mit beschädigten Projekten und AppImage-Probleme unter Linux
Audacity 4.0.1 behebt Probleme mit beschädigten Projekten, fehlerhaften AUP3-Konvertierungen und Startproblemen mit Linux AppImage und bietet zudem einen verbesserten Export mehrerer Dateien.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Audacity 4.0.1 ist nun als erstes Wartungsupdate der 4.0-Serie verfügbar. Eine nützliche Neuerung ist die verbesserte Funktion „Mehrfach-Export“.
Audacity kann nun jede Spur oder jeden benannten Bereich in eine eigene Datei exportieren, was den Batch-Export von Podcasts, Aufnahmen, Samples und anderen Mehrspurprojekten vereinfacht. Außerdem werden mit dem Update auch Tastaturkürzel wiederhergestellt, die im Vergleich zu Audacity 3 gefehlt hatten.
Was die Barrierefreiheit betrifft, können Sie nun über die Tastaturnavigation auf die Zeitleiste und die vertikalen Spurlineale zugreifen. Beim Öffnen des Effekte-Bedienfelds wird automatisch die Schaltfläche „Effekt hinzufügen“ fokussiert. Toast-Benachrichtigungen sind über die Tastatur erreichbar und werden von Bildschirmleseprogrammen angesagt.
Noch wichtiger ist, dass Audacity 4.0.1 Probleme behebt, die bestehende Projekte beeinträchtigen könnten. Ein Fehler, der nach einem fehlgeschlagenen Speichervorgang zu einer Beschädigung des Projekts führen konnte, wurde behoben, ebenso wie ein Problem, das bei der Konvertierung älterer .aup3 Projekte zu Fehlern bei den Clips führen konnte.
Zudem wurden Probleme beim Öffnen von Projekten oder Dateien behoben, deren Namen oder Pfade Nicht-ASCII-Zeichen enthalten.
Auch für Nutzer von Linux gibt es spezifische Korrekturen. Das Audacity AppImage sollte nun auf Distributionen, bei denen dies zuvor fehlschlug, korrekt installiert und gestartet werden können. Dateiendungen in Großbuchstaben, wie beispielsweise .WAV, werden wieder ordnungsgemäß erkannt.
Darüber hinaus behebt diese Version das Problem, dass VST3-Einstellungsänderungen beim Start der Wiedergabe rückgängig gemacht wurden, sowie Probleme bei der Eingabe von Werten in Effektreglern und Abstürze beim Ziehen von Clips zwischen Spuren. Das Verschieben von Clips und Beschriftungen zwischen Spuren erfolgt nun ebenfalls schneller. Das Ziehen eines duplizierten Clips auf sein Original führt nicht mehr dazu, dass dieser verschwindet.
Auch Echtzeiteffekte verhalten sich nun besser: Die Effektfenster bleiben während der Bearbeitung oder bei der Verwendung von „Rückgängig“ und „Wiederherstellen“ geöffnet. „Rückgängig“- und „Wiederherstellen“-Vorgänge sind zudem in Projekten mit vielen Effekten schneller. Weitere Korrekturen betreffen das Abweichen des Abspielcursors bei Tempi über 120 BPM, die falsche Platzierung von Beschriftungen, abgeschnittene exportierte Dateinamen, nicht gespeicherte Tastenkombinationen sowie verschiedene Macken in der Benutzeroberfläche.
Schließlich wurden auf der Cloud-Seite von Audacity Fehler behoben, die zu unterbrochenen Uploads, dem Import von Mono-Dateien als Stereo, fehlerhaften Projektvorschauen, überflüssigen Synchronisationsdialogen und Problemen beim erneuten Öffnen von Projekten nach Fehlern führten. Unter Windows gibt es eine neue portable Version, die ohne Installation ausgeführt werden kann.
Weitere Details finden Sie im Changelog.
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