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Btrfs bereit für Linux 7.3 mit weiteren Leistungsverbesserungen: Leistungssteigerungen um das 3- bis 5-Fache

David Sterba von SUSE hat heute die Funktionsaktualisierungen für das Btrfs-Dateisystem eingereicht, die für das Merge-Fenster von Linux 7.3 vorgesehen sind. Zu den Änderungen zählen unter anderem weitere Leistungsverbesserungen für diese nächste Version des Linux-Kernels.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Phoronix.com

Btrfs unter Linux 7.3 nutzt nun den IOmap-Bounce-Puffer für direkte E/A, anstatt auf gepufferte E/A zurückzugreifen. In der Merge-Anfrage wird darauf hingewiesen, dass frühere Kompromisse zwischen Korrektheit und Geschwindigkeit die Leistung auf etwa 50 % des theoretischen Maximums gesenkt haben, während sie nun bei etwa 95 % dieses theoretischen Maximums liegt. Mit anderen Worten: Die Leistung hat sich effektiv verdoppelt

Btrfs hat nun außerdem XArray durch eine lokale LRU-Liste zur Verfolgung gesperrter Extent-Puffer ersetzt, was zu einer etwa dreifachen Leistungssteigerung führen kann. Durch die Beseitigung einer unnötigen Verzögerung von einem Jiffy im Nicht-SSD-Modus bei mehreren Protokollierungsaufgaben ist die Latenz gesunken, während der Durchsatz bei einer Beispiel-Workload um das Fünffache gestiegen ist. Eine weitere fünffache Leistungssteigerung ergibt sich durch die „Skip-Hope“-Erkennungslogik während eines vollständigen fsync für Dateien ohne Lücken, aber mit vielen Extents. Btrfs weist zudem weitere Leistungsverbesserungen im Bereich der Sperren und darüber hinaus auf.

Btrfs deaktiviert nun standardmäßig seinen Free-Space-v1-Code zugunsten von Free-Space-v2, das bereits seit Jahren die Standardeinstellung ist. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Fehlerbehebungen und weiteren Code-Verbesserungen.

Weitere Details zu diesen zahlreichen Verbesserungen des Btrfs-Dateisystems in Linux 7.3 finden Sie in diesem Pull-Request.

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