
Der Multimedia-Player VLC 3.0.24 wird auf FFmpeg 8.1.2 aktualisiert und bietet nun Flatpak-Unterstützung
VLC 3.0.24 aktualisiert FFmpeg von Version 4.4 auf 8.1.2, bietet nun Unterstützung für Flatpak-Builds, verbessert die Kompatibilität mit Qt 6 und enthält zahlreiche Korrekturen bei der Wiedergabe.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
VLC, der beliebte Open-Source-Multimedia-Player, wurde auf Version 3.0.24 „Vetinari“ aktualisiert und bietet nun ein umfangreiches FFmpeg-Upgrade, Unterstützung für Flatpak-Builds, verbesserte Qt-6-Kompatibilität sowie eine lange Liste von Verbesserungen bei der Wiedergabe und beim Streaming.
Die größte Änderung in VLC 3.0.24 ist der Wechsel von FFmpeg 4.4 auf 8.1.2. Nach Angaben der Entwickler soll der neuere Multimedia-Stack die Dekodierungsleistung verbessern und Wiedergabeprobleme bei vielen Formaten beheben. Das Update aktualisiert zudem viele der von VLC verwendeten Bibliotheken von Drittanbietern und verbessert die Qt-6-Unterstützung weiter.
Nutzer von Linux erhalten eine weitere bemerkenswerte Neuerung: Die Unterstützung für Flatpak-Builds ist nun direkt in VLC integriert. Auch die Codec-Unterstützung wurde erweitert. VLC 3.0.24 bietet nun Dekodierungsunterstützung für ATRAC3- und ATRAC9-Audio, während MP4-Dateien nun CEA-708-Untertitel unterstützen.
Auch bei der Verarbeitung von Untertiteln gibt es mehrere Verbesserungen, darunter eine bessere Spracherkennung und eine optimierte WebVTT-Verarbeitung.
Die Version behebt zudem zahlreiche Probleme in den Demuxern von VLC, darunter Abstürze, Speicherlecks, Hänger und Probleme bei der Verarbeitung fehlerhafter Dateien, die MKV-, MP4-, MPEG-TS-, Ogg-, AVI- und andere Formate betreffen.
Die Streaming-Unterstützung wurde um mehrere Funktionen erweitert. RIST-Ein- und -Ausgabe nutzen nun librist und unterstützen sowohl das Simple als auch das Main Profil, während SRT um einen „Listener“-Modus erweitert wurde. Die SFTP-Unterstützung wurde ebenfalls verbessert und umfasst nun Optionen zur Authentifizierung per öffentlichem Schlüssel sowie die Unterstützung für ED25519-Hostschlüssel.
Unter Windows behebt VLC 3.0.24 Probleme mit dem Direct3D11-Anpassungsfilter und Textur-Lecks und fügt gleichzeitig NV12-DirectShow-Aufnahmeunterstützung hinzu.
Zudem wurden mehrere Audio-Abstürze, Lecks und Deadlocks unter Windows behoben. Eine weitere Änderung behebt den langsamen Start von VLC bei der Umstellung auf Sommerzeit. Die Version bietet außerdem Unterstützung für die Super-Resolution-Skalierung bei Moore-Threads-GPUs.
Nutzer von macOS erhalten einen Fix für einen Absturz des AudioToolbox-MIDI-Synthesizers, der macOS 26 und neuer betraf.
Darüber hinaus verbessert VLC 3.0.24 mehrere Qt-Dialogfelder und korrigiert die Speicherung der Geometrie des Effektfensters. Eine Race Condition, die den LibVLC-Medienlisten-Player betraf, wurde ebenfalls behoben.
Gleichzeitig werden einige veraltete oder fehlerhafte Komponenten entfernt. Das RealRTSP-Plugin ist nun in allen Build-Konfigurationen deaktiviert, während das alte NPAPI-Browser-Plugin und das fehlerhafte YouTube-Lua-Skript entfernt wurden.
Wichtig ist, dass auch das HEVC-Streaming auf Chromecast-Geräte der ersten Generation deaktiviert wurde.
Schließlich enthält VLC 3.0.24 zahlreiche Sicherheitskorrekturen, die Probleme wie Zugriffen außerhalb des zulässigen Bereichs, Integer-Überläufen, doppelten Freigaben und „Use-after-free“-Fehlern beheben.
Weitere Details finden Sie im Changelog.
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