
F-Droid 2.0 ist da
Nach einem ganzen Jahr der Arbeit ist nun F-Droid in Version 2.0 erschienen und wird graduell für existierende Installationen ausgerollt.
Androids freier Appstore heißt F-Droid. Der hauseigene Client (daneben gibt es noch weitere wie etwa Droidify) ist nun in Version 2.0 erschienen. Er kommt nun im bekannten Material Design daher und beendet somit seine visuelle Eigenwilligkeit, die nicht zuletzt der Grund für "aufgeräumte" Drittclients wie Droidify ("Clutterfree F-Droid Client") war.
Apps verwalten leicht gemacht
Die größte Änderung abgesehen von der Optik dürfte die die neue Navigationsleiste am unteren Ende sein, die nun endlich schnellen Zugang zu dein eigenen Apps offeriert und künftig den Umweg übers Menü erspart.
Apps installieren leicht gemacht
Darüber hinaus sind automatische Hintergrundinstallationen nun der Standard - das ist nicht nur bequemer, sondern auch sicherer, kann aber auch deaktiviert werden. Zu verdanken haben wir dies wohl der EU, wie Heise zu berichten weiß:
Vor allem auf Druck des Digital Markets Act (DMA) der EU und weiterer kartellrechtlicher Maßnahmen weltweit biete Android nun App-Stores die Möglichkeit, Installationen und Updates reibungsloser und automatisierter als bisher durchzuführen, führt das Team aus. Mit der neuen F-Droid-Version macht sich das Team diese Neuerungen zunutze.
Eine neue, einheitliche Installationsroutine unabhängig vom Systemimage und der root-Frage nutzt eine Vorabgenehmigungs-API, sodass man herunterladen und installieren gewissermaßen in einem Abwasch erledigen kann, so wiederum Heise:
So könne „F-Droid einen einheitlichen Installer für alle F-Droid-Installationen verwenden, unabhängig davon, ob diese in das Betriebssystem integriert sind oder Nutzer die App selbst auf ihrem Gerät installiert haben“. Das einheitliche Installationsprogramm nutze eine neue Vorabgenehmigungs-API, sodass Nutzerinnen und Nutzer auf unterstützten Geräten die Installation bereits vor dem Herunterladen bestätigen können, anstatt erst danach.
Code renoviert
Die App wird nun mit Kotlin umgesetzt, wie F-Droid berichtet. Dadurch versprechen sich die Entwickler Verbesserungen bei Wartung, Testbetrieb und Zukunftsfähigkeit, da neue Funktionen in Zukunft leichter umzusetzen sein werden.
F-Droid 2.0 is now built using Kotlin, the language that has become the standard for modern Android development.
All new code in this effort uses modern Android code standards and designs. This gives us a codebase that is easier to maintain, test, and easier to extend with new features in the future.
Fazit
Die Umstellung auf das bewährte Material Design war überfällig und beseitigt einen häufigen Kritikpunkt am hauseigenen F-Droid-Client. Ebenso der enorme Fortschritt bei unbeaufsichtigten Updates, die ein Maß an Komfort und Sicherheit darstellen, wie man es vom Playstore kennt, und Tipporgien anlässlich von Updates ersparen. Und nicht zuletzt sorgt der Umstieg auf Kotlin für eine Codebasis, die von Veteranen bequem gepflegt und von Novizen bequem erlernt werden kann.


















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