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Fish Shell 4.6 bietet eine verbesserte Emoji-Unterstützung und Bash-Kompatibilität

Fish Shell 4.6 bietet eine optimierte Handhabung der Emoji-Breite, erweiterte Anpassungsmöglichkeiten für Eingabeaufforderungen und eine verbesserte Kompatibilität mit Piping im Bash-Stil.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Fish, eine beliebte, benutzerfreundliche Kommando-Shell, hat die Version 4.6 angekündigt, ein Wartungsupdate, das auf der 4.0-Serie aufbaut und eine verbesserte Emoji-Darstellung bietet: Die Standardbreite für Emojis beträgt nun 2, was modernen Terminalumgebungen entspricht. Nutzer älterer Desktops können die vorherige Einstellung wiederherstellen, indem sie die Variable fish_emoji_width auf 1 setzen.

Zudem wurden die interaktiven Funktionen verbessert. Der Tab-Vervollständigungs-Pager richtet Spaltenbeschreibungen nun linksbündig aus, um die Lesbarkeit zu verbessern. Außerdem erkennt Fish nun die Umgebungsvariablen SHELL_PROMPT_PREFIX, SHELL_PROMPT_SUFFIX und SHELL_WELCOME, wodurch Tools auf Systemebene wie run0 von systemd die Shell-Eingabeaufforderung ändern oder Startmeldungen anzeigen können.

Was die Terminalverwaltung betrifft, bietet der Befehl set_color nun eine individuelle Steuerung von Kursivschrift, Umkehrmodus, Durchstreichen und Unterstreichen sowie explizite Optionen für Vordergrundfarbe und Zurücksetzen. Ein Problem mit der Startverzögerung unter macOS wurde ebenfalls behoben.

Auch die Kompatibilität mit Bash wurde verbessert: Fish unterstützt nun |& als alternative Syntax für die Weiterleitung sowohl der Standardausgabe als auch der Standardfehlerausgabe, analog zu Bash.

Weitere Korrekturen verbessern die Signalverarbeitung und die Stabilität. Signale wie SIGWINCH, die beim Ändern der Terminalgröße ausgelöst werden, unterbrechen nun nicht mehr die Ausgabe von integrierten Befehlen. Ein Absturz beim Anhalten bestimmter Pipelines mit Strg+Z wurde behoben, und fish_indent behält nun Kommentare und Zeilenumbrüche vor Klammerblöcken bei.

Schließlich behebt diese Version auch Regressionen aus früheren Versionen, darunter Korrekturen für Artefakte beim Neuzeichnen der Eingabeaufforderung, die Befehlsvervollständigung für Befehle, die mit einem Bindestrich beginnen, die wiederhergestellte Unterstützung für --color= im Verlauf sowie Korrekturen am Verhalten im vi-Modus.

 

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