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GeForce NOW für Linux verlässt die Beta-Phase und fügt ein Flatpak-Repository hinzu

Die native GeForce NOW-App von NVIDIA für Linux hat nun offiziell die Beta-Phase verlassen und bietet verbesserte Stabilität, Leistung und eine optimierte Benutzeroberfläche.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

NVIDIA hat seine native GeForce NOW-Anwendung für Linux offiziell aus der Beta-Phase entlassen – rund sechseinhalb Monate, nachdem die erste öffentliche Beta-Version für Linux-Nutzer verfügbar gemacht wurde.

Für alle, die die Entwicklung verfolgt haben: Dies ist der jüngste Schritt in einer Einführungsphase, die zu Beginn des Jahres begann. NVIDIA hatte erstmals auf der CES 2026 Pläne für eine native Linux-PC-Anwendung angekündigt, die Ubuntu 24.04 LTS und spätere Versionen unterstützt. Anschließend veröffentlichte das Unternehmen am 29. Januar die Beta-Version und bot Linux-Desktop-Nutzern damit eine offiziell unterstützte, native Möglichkeit, auf den Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW zuzugreifen.

Nach monatelangen Tests und Rückmeldungen aus der Community gibt NVIDIA nun bekannt, dass die Linux-App die Beta-Phase offiziell abgeschlossen hat. Nach Angaben des Unternehmens konzentriert sich die stabile Version in erster Linie auf Leistung, Stabilität und allgemeine Optimierung, wobei die Unterstützung für Ubuntu 24.04 LTS und spätere Versionen beibehalten wird.

Eine weitere willkommene Neuerung ist die Einführung eines offiziellen Flatpak-Repositorys, das die Erstinstallation und zukünftige Updates vereinfachen dürfte, da man nicht mehr auf das während der Beta-Phase verwendete eigenständige Installationsprogramm angewiesen ist. Um loszulegen, benötigen Sie lediglich diese drei Befehle:

flatpak remote-add --user --if-not-exists GeForceNOW https://international.download.nvidia.com/GFNLinux/flatpak/geforcenow.flatpakrepo
flatpak install --user GeForceNOW com.nvidia.geforcenow
flatpak run com.nvidia.geforcenow

Die Anwendung richtet sich eher an herkömmliche Linux-Desktops und -Laptops als ausschließlich an Handheld-Geräte wie das Steam Deck. Die Darstellung erfolgt Remote über die GeForce NOW-Infrastruktur von NVIDIA, sodass unterstützte Systeme Spiele unter Nutzung der GeForce RTX-Funktionen streamen können, ohne dass eine vergleichbare lokale Grafikhardware erforderlich ist.

Als NVIDIA im Januar die Linux-Beta vorstellte, warb das Unternehmen mit Streaming bei einer Auflösung von bis zu 5K und 120 FPS oder bis zu 1080p bei 360 FPS, je nach Mitgliedschaftsstufe, Verbindung, Bildschirm und Spiel. Der Dienst bietet außerdem Zugriff auf Technologien wie Raytracing und NVIDIA DLSS bei unterstützten Titeln.

Neben der stabilen Linux-Version führte NVIDIA zusätzliche cloudseitige Optimierungen für DLSS Frame Generation ein. Nach Angaben des Unternehmens reduzieren die Änderungen die Latenz und verbessern die Reaktionsgeschwindigkeit, wobei der Unterschied beim Streaming mit 60 oder 120 FPS bei Auflösungen von 1440p und 4K am deutlichsten spürbar ist.

Abonnenten der Performance-Stufe erhalten zudem eine Anpassung der CPU-Leistung auf den Cloud-Systemen von NVIDIA, um höhere Bildraten in CPU-intensiven Spielen zu erzielen.

Weitere Details finden Sie in der Ankündigung von NVIDIA oder auf der Download-Seite mit den Installationsanweisungen.

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