
Lesezeichen · Urteil gegen Bayern: Sieg für Geodaten-Aktivist lässt Fragen offen
Der Freistaat Bayern scheitert vor Gericht mit einer Klage gegen den Aktivisten Markus Drenger. Doch grundlegende Aspekte von Open Data bleiben dabei ungeklärt.
Wenn staatliche Behörden Informationen im Internet zugänglich machen, liegt der Gedanke nahe, dass diese Daten der Allgemeinheit zur freien Verfügung stehen. Schließlich wurden sie mit Steuergeldern finanziert und dienen öffentlichen Aufgaben. Wie tückisch diese Annahme in der Praxis sein kann, zeigt ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen dem Freistaat Bayern und dem Open-Data-Aktivisten Markus Drenger. Das Oberlandesgericht München (OLG) hat das Verfahren gegen den Entwickler jüngst zwar zugunsten der Zivilgesellschaft beendet. Dennoch sendet der Fall ein Warnsignal an alle, die sich für mehr digitale Transparenz engagieren.
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