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Linux Mint Januar 2026 Bericht hebt Rekordspenden hervor

Linux Mint hat im Dezember 47.312 Dollar von 1.393 Spendern gesammelt und entwickelt einen neuen Cinnamon-Bildschirmschoner, der sowohl unter X11 als auch unter Wayland nativ läuft.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

In seinem Update vom Januar 2026 berichtete das Linux Mint-Team über eine Rekordunterstützung durch die Community mit Spenden in Höhe von 47.312 US-Dollar von 1.393 Spendern im Dezember, der bislang höchsten monatlichen Spenderzahl. Diese Finanzierung fiel mit der Veröffentlichung von Linux Mint 22.3 zusammen, die auf einen verlängerten Beta-Zyklus folgte.

Was steht als Nächstes an? Die Entwicklung zur Verbesserung der Handhabung von Tastaturlayouts mit Eingabemethoden wird fortgesetzt. Künftige Änderungen werden es Benutzern ermöglichen, bestimmte Tastaturlayouts mit einzelnen Eingabemethoden zu verknüpfen, wodurch mehrsprachige Arbeitsabläufe berücksichtigt werden, bei denen logische und physische Layouts voneinander abweichen.

Was Apps betrifft, wird die Benutzerverwaltung aktualisiert. In der nächsten Version wird das Tool mintsysadm die Benutzer- und Kontoverwaltung in Editionen übernehmen, in denen Tools auf Desktop-Ebene ausgeblendet sind. Das Tool wird gängige Verwaltungsaufgaben unterstützen und neuen Benutzern ermöglichen, ihre Konten selbstständig fertigzustellen.

Darüber hinaus wird die Verschlüsselung des Home-Verzeichnisses, die bisher nur während der Installation verfügbar war, nun auch bei der Benutzererstellung unterstützt. Die Integration der Webcam für Profilbilder und die vollständige HiDPI-Avatar-Unterstützung sind ebenfalls enthalten.

Die Wayland-Unterstützung befindet sich noch im Versuchsstadium, wird aber weiterentwickelt. Der aktuelle Cinnamon-Bildschirmschoner läuft nur unter X11 als eigenständige GTK-Anwendung. Um dieses Problem zu beheben, entwickelt das Team einen neuen Bildschirmschoner, der vom Cinnamon-Compositor gerendert wird und sowohl unter X11 als auch unter Wayland funktioniert.

🎓 Laut den Entwicklern wird dies für flüssigere Übergänge beim Sperrbildschirm und eine verbesserte visuelle Integration sorgen und die letzte Voraussetzung für die vollständige Wayland-Kompatibilität in Cinnamon erfüllen.

Zu guter Letzt erwägt das Projekt einen längeren Entwicklungszyklus. Die Entwickler sagen, dass bei Veröffentlichungen alle sechs Monate zusammen mit LMDE viel Entwicklungszeit für Tests und das Release-Management aufgewendet wird. Die nächste Mint-Version, die auf dem kommenden Ubuntu 26.04 LTS basiert, könnte eine Gelegenheit bieten, den Release-Zeitplan anzupassen. Derzeit sind jedoch noch keine weiteren Details bekannt.

Weitere Informationen finden Sie im Januar-Newsletter von Mint.

Bildnachweis: Linux Mint

 

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