
Linux Mint präsentiert nativen Cinnamon-Bildschirmschoner mit Wayland-Unterstützung
Linux Mint führt einen nativen Cinnamon-Bildschirmschoner mit Wayland-Unterstützung ein und fügt den Systemberichten eine Sensorseite hinzu.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Linux Mint hat sein neuestes monatliches Entwicklungsupdate veröffentlicht, in dem zwei wichtige Verbesserungen vorgestellt werden, die derzeit für die nächste Version vorbereitet werden.
Die erste ist die neue Sensorseite, die die Systemberichte durch die Anzeige von Echtzeit-Hardwareüberwachungsdaten erweitert. Sie listet die verfügbaren Sensoren auf und aktualisiert automatisch Messwerte wie CPU-Temperatur und Lüftergeschwindigkeit.
Die zweite Verbesserung, auf die sich die Entwicklung in diesem Zyklus hauptsächlich konzentriert, ist der brandneue Desktop-Bildschirmschoner von Cinnamon. Der aktuelle Cinnamon-Bildschirmschoner läuft als separater Prozess und wurde für Xorg entwickelt. Die Entwickler weisen darauf hin, dass seine Architektur die Komplexität erhöht und die Kompatibilität mit Wayland-Sitzungen verhindert.
Um dieses Problem zu beheben, hat das Mint-Team einen neuen Bildschirmschoner entwickelt, der direkt in den Desktop integriert ist. Die Bildschirmsperre wird nun nativ von Cinnamon mithilfe seines eigenen Toolkits und seiner Widgets verwaltet, wodurch die Kompatibilität mit X11- und Wayland-Umgebungen gewährleistet ist.
Obwohl der neue Bildschirmschoner bereits fertig ist, wird Linux Mint zunächst sowohl das alte als auch das neue System enthalten. Die kommende Cinnamon-Version wird beide unterstützen und den alten Bildschirmschoner als Fallback beibehalten, während die neue Version auf Xorg und Wayland weiter getestet wird.
Mit Blick auf die Zukunft plant das Mint-Team, die Bildschirmsperre und die Energieverwaltung in zukünftigen Versionen zu optimieren. Die aktuelle Konfiguration behält das Verhalten älterer Desktop-Umgebungen bei, in denen Bildschirmschoner hauptsächlich das Einbrennen des Monitors verhinderten.
Weitere Informationen finden Sie im Februar-Newsletter von Mint.
Bildnachweis: Linux Mint
















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