
PipeWire 1.4.10 bringt Korrekturen für die Lautstärkenwiederherstellung und Pulse-Server-Streams
Das Multimedia-Framework PipeWire 1.4.10 ist mit einem kleinen Bugfix-Update erschienen, das Probleme bei der Wiederherstellung der Lautstärke und der Bereinigung von Streams behebt und die allgemeine Stabilität verbessert.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
PipeWire, ein Multimedia-Framework für die Verarbeitung von Audio- und Videodaten auf Linux-Systemen, hat gerade die Version 1.4.10 veröffentlicht, deren Schwerpunkt auf Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen liegt.
Eine der auffälligsten Korrekturen betrifft eine Regression, die sich auf die Wiederherstellung der Lautstärke auf Knoten auswirkt, und stellt sicher, dass die Audiopegel beim Neustart von Streams korrekt wieder angewendet werden. Auch die Pulse-Server-Komponente wurde überarbeitet, wobei die Bereinigung von zeitüberschrittenen Streams verbessert wurde, um verbleibende oder ins Stocken geratene Audiositzungen zu verhindern.
Mehrere interne Verbesserungen wurden aus neueren Entwicklungszweigen zurückportiert. PipeWire selbst erhält die Timer-Queue-Implementierung aus Version 1.5, während die Filter-Graph-Kanalverarbeitung verfeinert wurde, um sich besser an unterschiedliche Stream-Kanalzahlen anzupassen.
Die Modulschicht enthält Korrekturen für einen Speicherverlust in module-eq, eine verbesserte Profilerstellung, wenn mehrere Treiber mit aktivierter Profilerstellung aktiv sind, und Unterstützung für die Verwendung identischer Namen für Sink- und Source-PulseAudio-Tunnel.
Aktualisierungen in der SPA-Schicht beheben mehrere Probleme auf niedriger Ebene, darunter eine verbesserte Ausgabe von Eigenschaftsereignissen, Korrekturen für die Filtergraphen-Port-Verarbeitung, ein sichereres Resampler-Verhalten zur Vermeidung von Abstürzen und Korrekturen an AVX2-Optimierungen. Weitere Verbesserungen erweitern die Unterstützung für Kanal-Downmix-Positionen und verbessern die Fehlerbehandlung bei DBus-bezogenen Ausfällen.
Schließlich bereinigt die Pulse-Server-Komponente nun zeitlich abgelaufene Streams zuverlässiger und fügt eine explizite Meldung hinzu, um bei Bedarf ein Mono-Mixdown zu erzwingen. Im Multimedia-Bereich verhindert die GStreamer-Integration einen möglichen Taktüberlauf während der Skalierung und behebt damit ein seltenes, aber kritisches Stabilitätsproblem.
Einzelheiten zu allen Änderungen in der neuen Version finden Sie im Changelog.















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