
Proxmox Virtual Environment 9.2 mit dynamischem Lastenausgleich veröffentlicht
Proxmox VE 9.2 bietet einen dynamischen Lastenausgleich, erweiterte SDN-Unterstützung, die Verwaltung benutzerdefinierter CPU-Modelle sowie einen aktualisierten Stack auf Basis von Debian 13.5.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
AProxmox hat Proxmox Virtual Environment 9.2 angekündigt, die neueste Version seiner Open-Source-Plattform für Unternehmensvirtualisierung und hyperkonvergente Infrastruktur.
Die wichtigste Neuerung dieser Version ist der Dynamic Load Balancer (dynamischer Lastenausglich), der den Cluster-Ressourcenplaner um einen dynamischen Modus erweitert. Dieser nutzt Echtzeitdaten zur Ressourcenauslastung von Knoten und Gästen und ermöglicht so fundiertere Entscheidungen zur Platzierung innerhalb der Cluster.
Darüber hinaus kann der integrierte Load Balancer nun Gäste, die vom High-Availability-Stack verwaltet werden, automatisch migrieren, um Ungleichgewichte zwischen den Knoten zu verringern. Proxmox gibt an, dass diese Funktion benutzerdefinierten HA-Regeln folgt und konfigurierbare Parameter bietet, mit denen Administratoren ihr Verhalten und ihre Empfindlichkeit steuern können.
Darüber hinaus erweitert diese Version das Software-Defined Networking um native WireGuard- und BGP-Unterstützung, BGP/EVPN-Filterung über Routenkarten und Präfixlisten, OSPF-Routenweiterverteilung für Fabrics, zusätzliche Konfigurationsoptionen für EVPN-Controller sowie IPv6-Underlay-Unterstützung für EVPN.
Über eine neue Verwaltungsschnittstelle können Administratoren benutzerdefinierte CPU-Profile direkt über die Proxmox VE-Weboberfläche im Bereich Datacenter erstellen, bearbeiten und entfernen. Diese Funktion unterstützt Workloads, die spezifische virtuelle CPU-Funktionen für virtuelle Maschinen erfordern.
Proxmox VE 9.2 führt zudem einen integrierten CPU-Flags-Selektor ein, der einen Überblick über die unterstützten CPU-Flags auf allen Clusterknoten bietet. Darüber hinaus wurden clusterweite Steuerelemente zum Aktivieren und Deaktivieren der Hochverfügbarkeit hinzugefügt, sodass Administratoren den HA-Manager während Wartungsarbeiten vorübergehend aussetzen können.
Nicht zuletzt basiert der aktualisierte Technologie-Stack auf Debian 13.5 „Trixie“ mit dem Linux-Kernel 7.0 als neuer stabiler Standard. Proxmox VE 9.2 bietet außerdem QEMU 11.0 für virtuelle Maschinen, LXC 7.0 für Container und ZFS 2.4 für den Speicher. Darüber hinaus ist Ceph Tentacle 20.2 nun neben Ceph Squid 19.2 als stabile Option verfügbar.
Weitere Details finden Sie in der Ankündigung oder im vollständigen Changelog mit der vollständigen Liste der Änderungen.
🎓 Proxmox VE 9.2 ist ab sofort als ISO-Image auf der Website des Projekts verfügbar. Bestehende Installationen können über das standardmäßige APT-Paketverwaltungssystem aktualisiert werden, und Proxmox VE kann auch auf einem bestehenden Debian-System installiert werden.
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s3n🧩net wünscht viel Vergnügen















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