
Raspberry Pi Imager 2.0.10 bietet nun Unterstützung für Pi Connect zur Organisation
Raspberry Pi Imager 2.0.10 bietet „Pi Connect for Organizations“, die Neu-Provisionierung des sicheren Bootvorgangs unter CM5, Aktualisierungen im Bereich Barrierefreiheit sowie Fehlerbehebungen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Raspberry Pi Imager 2.0.10 wurde als neueste Version des offiziellen Tools von Raspberry Pi zum Schreiben von Betriebssystem-Images auf SD-Karten und andere Speichergeräte veröffentlicht.
Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung von Pi Connect for Organizations. Raspberry Pi Imager verfügt nun über einen neuen Einrichtungsassistenten zur Registrierung von Geräten, kann Geräte über HTTPS mit geräteinterner Signatur registrieren, verwaltet Registrierungs- und Bereitstellungstoken der Organisation und kann ein Gerät nach einem fastboot flash automatisch bei Pi Connect registrieren.
Das Update behebt außerdem Probleme bei der Anmeldung bei Pi Connect auf weiteren Desktop-Systemen unter Linux, was Nutzern helfen dürfte, die zuvor Schwierigkeiten hatten, sich von ihrem Desktop aus anzumelden.
Eine weitere wichtige Neuerung ist, dass Raspberry Pi Imager 2.0.10 nun mithilfe eines neuen SecureBootProvisioner die Neuprovisionierung des CM5-Secure-Boot-Prozesses ohne Systemneustart ermöglicht und einen TLV-Editor für bootloaderimage in der Datei pieeprom.bin enthält. Darüber hinaus bietet die Version Unterstützung für das Neuverpacken von Bootdateien, die Generierung von Konfigurationssignaturen, die Extraktion öffentlicher RSA-Schlüssel, die Signierung von bootcode2712 sowie die Unterstützung von AB-Images in BootloaderImage.
Darüber hinaus bietet Raspberry Pi Imager 2.0.10 Unterstützung für Reduced Motion, neue fokussierbare Text- und Überschriftenkomponenten sowie eine Behebung eines VoiceOver-Absturzes bei Passwortfeldern.
Es gibt außerdem mehrere Aktualisierungen für die Betriebssystemanpassung. Cloud-init verwendet nun systemctl über runcmd anstelle der alten enable_ssh-Methode, und die Benutzerkonfiguration nutzt nun „user“ anstelle von „users“. Die SSID-Verarbeitung wurde durch Oktett-Unterstützung und YAML-Escaping verbessert, und die App enthält nun lokal Daten zu Hauptstädten, anstatt diese von der REST-Länder-API herunterzuladen.
Beim Schreiben von Images erfordert Raspberry Pi Imager 2.0.10 keine 512-Byte-Ausrichtung mehr, zeigt nach einer fehlgeschlagenen Extraktion keinen Erfolg mehr an, legt die Extraktionslänge fest, wenn eine Manifestgröße verfügbar ist, und blendet den prozentualen Fortschritt aus, wenn die extrahierte Größe unbekannt ist. Lokale .img.zst Archive werden ebenfalls besser verarbeitet, da der zstd-Header zur Ermittlung der Extraktionsgröße analysiert wird.
Auch die Handhabung von Fastboot und rpiboot wurde verbessert. Die App erfasst nun INFO- und TEXT-Zeilen für OEM-Befehle, teilt file_server Massenübertragungen in Blöcke auf, leert den Cache vor dem Fastboot-Flashen, pausiert das Laufwerks-Scannen während des Auto-Bootstraps und verfolgt „nackte“ rpiboot-Geräte separat in der Laufwerksliste.
Unter Linux bevorzugt Raspberry Pi Imager nun „kreadconfig6“, wobei „kreadconfig5“ als Ausweichoption dient, je nach Wert von KDE_SESSION_VERSION. Das AppImage verzichtet nun bei Desktop-Builds auf „libsystemd“, „libdbus-1“ und „libcap“.
Unter macOS ist die minimal unterstützte Version nun macOS 13, und das Update behebt Schreibprobleme mit .img.zst Dateien, indem es nicht ausgerichtete Lese- und Schreibvorgänge auf /dev/rdisk* kombiniert. Unter Windows verbessert das Update die Behandlung von Schreibfehlern, die Sperrung von Datenträgern, die Erkennung des Systemlaufwerks, die Unterstützung langer Pfade, die DPI-Anpassung sowie das sichere Löschen von WLAN-Anmeldedaten.
Weitere Details finden Sie im Changelog. Sie können Raspberry Pi Imager 2.0.10 ab sofort von der GitHub-Release-Seite des Projekts herunterladen.
Abschließend sei noch erwähnt, dass Raspberry Pi OS heute ein Update erhalten hat; weitere Informationen dazu finden Sie hier.
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