
E-Book-Manager Calibre 9.12 bietet nun die Möglichkeit, Bücher per AirDrop zu teilen
Calibre 9.12 bietet nun die Möglichkeit, Dateien über AirDrop unter macOS zu teilen, unterstützt die neueste Tolino-Firmware, bietet neue Funktionen für das Content-Server-Plugin und enthält mehrere Fehlerbehebungen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Calibre 9.12 wurde als neuestes Update der beliebten Open-Source-Software zur Verwaltung von E-Books veröffentlicht. Eine besonders bemerkenswerte Neuerung ist die neue Funktion für Nutzer von macOS, mit der sie Bücher über AirDrop direkt über die Schaltfläche Calibre Connect/Share teilen können.
Der Content Server unterstützt nun auch Plugins, die dem Server-Backend neue Endpunkte hinzufügen können, und das Update hat die OPDS-Unterstützung verbessert, indem Metadaten zum Typ in die Feed-Links aufgenommen wurden.
Der Bucheditor bietet in seinem Bildkomprimierungstool eine Option zur Konvertierung von GIFs in JPEG oder WebP, was dazu beitragen kann, die Dateigröße in Büchern zu reduzieren, in denen keine Animationen benötigt werden. Zudem wurde ein Tippfehler behoben, der dazu geführt hatte, dass die bisherige Funktion zur Konvertierung von PNG in JPEG fehlschlug.
Zudem hat der für das Inhaltsverzeichnis zuständige Entwickler nun eine spezielle Schaltfläche zum Sortieren der Einträge hinzugefügt, und der Treiber für den Kobo ist nun mit der neuesten Version der Tolino-Firmware kompatibel.
Das Update behebt außerdem ein Problem im E-Book-Reader, bei dem sich die Breite des Lesebereichs unerwartet änderte, wenn lange Abschnittsüberschriften in den Kopf- oder Fußzeilen angezeigt wurden. Calibre geht nun so mit Titeln um, die nicht in den verfügbaren Platz passen, ohne das Layout des Haupttextes zu beeinträchtigen.
Was die Befehlszeilenbedienung unter Windows betrifft: Wenn Bücher über calibre.exe mit der Option --with-library hinzugefügt werden, wechselt Calibre vor dem Import der Dateien zur ausgewählten Bibliothek, anstatt die angegebene Bibliothek zu ignorieren.
Weitere Korrekturen betreffen die rekursive Vorlagenauswertung, die nun die Python-Vorlagenrichtlinie korrekt übernimmt, sowie benutzerdefinierte, tagähnliche Spalten, die wieder mehr als etwa 30.000 Zeichen akzeptieren können.
Benutzer mit einem hochauflösenden Bildschirm werden möglicherweise feststellen, dass Menütrennzeichen nun auf den Systemen korrekt angezeigt werden, auf denen sie zuvor fehlten. Der Content Server verhindert außerdem einen kurzzeitigen Stilverlust beim Wechsel von der Autorenansicht zur Serienansicht im Dunkelmodus.
Für Nutzer von Linux laden die offiziellen Binärdateien nun libxml2 vorab, um sicherzustellen, dass die gewünschte Version der Bibliothek verwendet wird, selbst wenn Qt WebEngine das System überprüft und versucht, eine andere Kopie zu laden.
Weitere Details finden Sie in der Ankündigung. Calibre 9.12 ist für Windows, macOS und Linux verfügbar.
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