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VirtualBox 7.2.10 bietet erste Unterstützung für den Linux-Kernel 7.1

VirtualBox 7.2.10 bietet erste Unterstützung für den Linux-Kernel 7.1, Fehlerbehebungen für Linux-Hosts sowie Verbesserungen für CentOS 10-Gäste.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Oracle hat VirtualBox 7.2.10 als neuestes Wartungsupdate für die Open-Source-Virtualisierungssoftware veröffentlicht. Es enthält mehrere Linux-bezogene Fehlerbehebungen, erste Unterstützung für den kommenden Linux-Kernel 7.1 sowie Korrekturen für Probleme beim Starten von Gastbetriebssystemen, die CentOS 10 und OS/2 betreffen.

Eine wichtige Korrektur in dieser Version behebt ein Problem, bei dem virtuelle Maschinen unter CentOS 10 möglicherweise nicht starten konnten und die Fehlermeldung Fatal glibc error: CPU does not support x86-64-v3 angezeigt wurde. Das Problem hing mit der Handhabung von CPU-Funktionen innerhalb der virtuellen Maschine zusammen und verhinderte den Start der betroffenen CentOS 10-Gastbetriebssysteme.

VirtualBox 7.2.10 verbessert zudem die Kompatibilität mit neueren Linux-Kerneln. Das Update bietet erste Unterstützung für den Linux-Kernel 7.1, behebt Fehler beim Erstellen von Kernelmodulen mit dem openSUSE 16.0-Kernel und enthält Korrekturen für den RHEL 9.8-Kernel. Auf Linux-Hosts hat Oracle ein Problem behoben, bei dem virtuelle Maschinen aufgrund eines Kernel-Oops nicht gestartet werden konnten.

Auch die Linux Guest Additions standen im Fokus. Diese Version bietet nun eine erste Unterstützung für das Extended Data Control Protocol zur gemeinsamen Nutzung der Zwischenablage mit KDE Plasma auf Wayland-Gästen. VirtualBox 7.2.10 enthält außerdem Korrekturen, die verhindern, dass das Kernel-Modul vboxvideo unter dem Linux-Kernel 7.0 und neuer kompiliert wird, da es dort nicht mehr benötigt wird.

Über Linux hinaus behebt das Update ein EFI-Boot-Problem, das ARM-Virtualisierungsmaschinen mit weniger als 1024 MiB RAM betraf. Die USB-Verarbeitung wurde ebenfalls korrigiert, um Fälle zu beheben, in denen USB-Geräte nicht an headless Virtualisierungsmaschinen auf Apple-Silicon-Systemen mit macOS 26.4.1 angeschlossen werden konnten.

Auch Speicher- und Netzwerkkomponenten erhielten Wartungskorrekturen. VirtualBox meldet VIRTIO-SCSI-Geräte nun korrekt als SSDs an Gastsysteme. Zwei Probleme bei der E1000-Netzwerkemulation wurden behoben: Das eine löste die Erstellung von Debug-Protokollen aus, das andere verhinderte das Booten von OS/2-Gastsystemen.

Schließlich wurden die OS/2-Gast-Erweiterungen korrigiert, nachdem eine Regression dazu geführt hatte, dass die automatische Einbindung von freigegebenen Ordnern und die gemeinsame Nutzung der Zwischenablage nicht mehr funktionierten.

Weitere Details finden Sie im Changelog. VirtualBox 7.2.10 ist ab sofort über die offiziellen Download-Kanäle von Oracle verfügbar.

 

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