
About: What goes around comes around
Bei OpenWasAuchImmer geht es nicht ums liebe Geld. Es geht um ein konstruktives Geben und Nehmen. Anders formuliert: What goes around comes around.
Freie Software und Proprietäre Software sind gewissermaßen wie die zwei Seiten einer Medaille (oder Persönlichkeitsstruktur): Anhänger der Freiheit geben und hoffen, dass ihre Gabe irgendwann auch zur Möglichkeit des Nehmens führt. Anhänger der Kontrolle geben ohne Kompensation erst einmal gar nix:
"Hier ist das Preisschild - Friss oder stirb!"
Wie die vermeintlich "kommunistische" Alternative der Freiheit aussieht, zeigt sich in Form zahlloser Open-Source-Projekte: Hier sei beispielhaft KDE genannt, das seinen Kram für lau raushaut (für maximale Zugänglichkeit oder neudeutsch accessibility) und hinterher freundlich und möglich unaufdringlich um eine Spende bittet für den Fall, dass das "Produkt" Sie überzeugt hat.
Ein ebenso gutes Beispiel ist David Revoy. Der französische Künstler und Philanthrop ist der Schöpfer der Peertube-Graphiken, einer bezaubernden Comic-Reihe namens Pepper & Carrot und einer freien Pinselkollektion für Krita.
Das ist bemerkenswert. Und als symbolische Kompensation fungieren Spenden, denn leben kann man von denen sicherlich nicht (in der Tat scheint die Spendenquote bei den Krita-Pinseln bei äußerst mageren 1 % zu liegen).
Click here to change that
Und falls Sie Wert auf eine Gegenleistung für Ihre fiskalische Anerkennung legen, empfiehlt sich Davids Shop, wo beispielsweise ein todschickes Peertube Shirt zu haben ist.
Und die Moral von der Geschicht: Je lauter jemand nach Ihrem Geld schreit, desto schneller sollten Sie von dessen Produkt Abstand nehmen (👋 Microsoft).
Doch wenn Ihnen nach Fairness und Nachhaltigkeit ist, halten Sie besser Ausschau nach unverbindlichen Spendenlinks.
Ein Kommentar von Christian Spaan















Comments