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Asahi Linux bietet nun offiziell Unterstützung für Apple M3-Macs

Bobby Borisov
Bobby Borisov Linux

Asahi Linux unterstützt nun offiziell Macs mit Apple M3-, M3 Pro- und M3 Max-Chips; die entsprechende Unterstützung wurde in das Installationsprogramm integriert.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Asahi Linux hat seine Apple-Silicon-Unterstützung offiziell auf Macs mit Chips der M3-Familie ausgeweitet; die Unterstützung für Geräte der M3-Serie wurde nun in das Installationsprogramm des Projekts integriert.

Nach Angaben des Asahi-Linux-Teams hat die Linux-Unterstützung für M3-Hardware einen Stand erreicht, bei dem fast alles, was bereits auf M1- und M2-basierten Macs unterstützt wird, auch auf der neueren Generation funktioniert. Dazu gehören Webcams, interne Mikrofone, WLAN, Bluetooth, USB mit bis zu 10 Gb/s sowie hardwarebeschleunigte Videodekodierung, einschließlich AV1.

Allerdings fehlen noch zwei wichtige Komponenten: vollständige DCP-Anzeigeunterstützung und ordnungsgemäße GPU-Beschleunigung. Asahi warnt die Nutzer ausdrücklich davor, zum jetzigen Zeitpunkt eine leistungsstarke oder energieeffiziente 3D-Beschleunigung zu erwarten; weitere Entwicklungen im Bereich der GPU werden in den kommenden Monaten erwartet.

Da die M3-Unterstützung noch relativ neu ist, ist die Installation derzeit auf den Expert Modus des Asahi-Linux-Installationsprogramms beschränkt. Das Projekt plant, diese Einschränkung etwa zur Veröffentlichung der Fedora-Linux-45-Beta-Version aufzuheben, sofern keine schwerwiegenden Regressionen oder andere blockierende Probleme auftreten.

Es gibt zudem einige bekannte Hardware-Einschränkungen. Der Ruhemodus funktioniert derzeit aufgrund von Einschränkungen im Zusammenhang mit dem von der Firmware bereitgestellten Framebuffer nicht, während die HDMI-Anschlüsse an unterstützten MacBook-Modellen deaktiviert sind, bis die vollständige DCP-Unterstützung fertiggestellt ist.

Derzeit umfasst die Liste der unterstützten Geräte MacBook- und iMac-Systeme, die mit M3-, M3 Pro- und M3 Max-Chips ausgestattet sind. Der Mac Studio mit M3 Ultra wird weiterhin nicht unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie in der Ankündigung.

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