
Bitwarden eröffnet Monetarisierungsphase
Bitwarden stellt seine Schaufenster-Version in den verschiedenen Appstores unter eine proprietäre Lizenz und ebnet damit den Weg für die kommende Monetarisierungsphase. Die freie Version wird künftig auf Github versteckt. Und selbstverständlich hat niemand die Absicht, die freie Variante zugunsten der kommerziellen zu vernachlässigen.
Bitwarden ist ein feiner Passwort-Safe, der es Ihnen ermöglicht, Passwörter zu verwenden, die so lang, zufällig und sicher sind, dass sich diese kein Mensch mehr merken kann. Nun hat Bitwarden verkündet, die nächste Version der Appstore-Ausgaben und der Download-Version ihrer Webseite unter eine kommerzielle Lizenz zu stellen, während die freie (GPLv3) Version nur noch als Quellcode bei Github verfügbar sein wird.
Hello everyone!
Starting in the next release, the Bitwarden apps published to the various stores will be the commercially licensed builds. No action is needed, and the apps will work exactly as they do today.Hallo zusammen!
Ab der nächsten Version werden die in den verschiedenen Stores veröffentlichten Bitwarden-Apps kommerziell lizenzierte Versionen sein. Es sind keine Maßnahmen erforderlich, und die Apps werden genau wie bisher funktionieren.
Der Anfang vom Ende
Dies ist erfahrungsgemäß der erste Schritt zur Eröffnung der Monetarisierungsphase. Und naturgemäß wird sich das nach Profit strebende Unternehmen vor allem - wenn nicht ausschließlich - auf die kommerzielle Version konzentrieren, schließlich will man offenbar mehr Geld verdienen.
Und wie die Geschichte gezeigt hat, tendiert die Kluft zwischen freier und Bezahlversion dazu, mit der Zeit (und in homöopathischen Dosen) immer größer zu werden - schließlich gäbe niemand Geld für die Bezahlversion aus, wenn diese keine Extras zu bieten hätte.
Geschichte wiederolt sich doch
Dies ist ein Muster, das sich schon unzählige Male wiederholt hat: Neben der freien Version wird eine kommerzielle eingeführt, die kommerzielle verdrängt allmählich die freie et voilà - schon ist der fließende Übergang zu einem kommerziellen Produkt geglückt, das sich an den Lorbeeren der einst freien Lösung gütlich tun kann. Vorausgesetzt, die spekulative Mischkalkulation aus Spenden (abnehmend) und Verkaufserlösen (zunehmend) geht auf.
Fazit
Die Chancen, dass dieser gewagte Move sich auszahlen wird, erscheinen recht bescheiden. Schließlich hat sich mit Vaultwarden schon längst ein freier (und vollständiger) Fork etabliert, den Sie selbst hosten oder vom Admin des Vertrauens hosten lassen können. Und damit wäre auch eine weitere US-Amerikanische "Abhängigkeit" beseitigt, da das Unternehmen hinter Bitwarden und seine Server in Santa Barbara, California ansässig sind.
















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