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Bottles 66 mit UMU-Integration und adaptivem Start veröffentlicht

Bottles 66 ist erschienen – mit UMU-Integration, ProtoSoda als Standard, Adaptive Launch für Soda, experimenteller cpak-Paketierung und mehreren Fehlerbehebungen für Linux-Spiele.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Bottles, ein grafisches Tool zur Verwaltung von Wine-Umgebungen, mit dem Benutzer isolierte „Bottles“ für Windows-Software mit separaten Laufprogrammen, Abhängigkeiten, Einstellungen und Startoptionen erstellen können, hat die Version 66 veröffentlicht.

Die wichtigste Neuerung ist die UMU-Integration – ein einheitlicher Launcher, mit dem Sie Proton auch außerhalb von Steam nutzen können. Wenn Sie nun eine Anwendung über UMU starten, verwendet Bottles standardmäßig ProtoSoda, wodurch sich Bottles noch besser für Spiele eignet und Ihnen eine weitere Möglichkeit bietet, Windows-Anwendungen mit Proton auszuführen.

Ein weiteres wichtiges Update ist die Unterstützung von „Adaptive Launch“ für Soda. Mit Soda 11.0-5 oder neuer kann Bottles nun anpassen, wie Apps beim Einsatz des Runners gestartet werden, anstatt immer dieselbe Methode zu verwenden.

Darüber hinaus erleichtert Bottles 66 die Aktualisierung von Runners und Komponenten. Offizielle Runner-Logos werden nun in der Benutzeroberfläche und in den Details jeder „Bottle“ angezeigt, sodass Sie verschiedene Umgebungen leichter unterscheiden können.

Diese Version enthält außerdem ein experimentelles offizielles cpak-Paket, das direkt aus den Bottles-Quellcodes erstellt wurde. Darüber hinaus gibt es Änderungen wie die Unterstützung für unabhängige cpak-Instanzen, die Erkennung zur Laufzeit, die Verarbeitung von Anwendungsflags sowie weitere Korrekturen, die für die erste cpak-Integration erforderlich sind.

Was die Fehlerbehebungen betrifft, behebt Bottles 66 Probleme bei der NVK-Erkennung beim Ausführen als Flatpak, fügt Unterstützung für SOCKS-Proxys hinzu und aktualisiert die Abhängigkeit libvkd3d-utils für Proton 11. Die Befehle zur Installation von Flatpak-Add-ons wurden ebenfalls korrigiert.

Weitere Korrekturen umfassen die Unabhängigkeit von Programmsymbolen von der Bibliothek, das Öffnen des Cover-Pickers im Verzeichnis Bilder, die Wiederherstellung von Abhängigkeitsaktionen, die Wiederverwendung des Standard-Bottles-Verzeichnisses, wo dies sinnvoll ist, sowie die Sicherstellung, dass Host-Wrapper außerhalb der Steam-Laufzeitumgebung ausgeführt werden.

Schließlich kann der Onboarding-Prozess nun auch gestartet werden, ohne dass bereits ein Wine-Runner verfügbar sein muss.

Weitere Details finden Sie im Changelog. Bottles 66 ist über die offiziellen Vertriebskanäle des Projekts verfügbar, wobei Flatpak für die meisten Linux-Nutzer weiterhin die empfohlene Installationsmethode bleibt.

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