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Bottles 67.1 verbessert die Startleistung von Windows-Apps unter Linux

Die Version 67.1 macht „Adaptive Launch“ intelligenter, bietet OpenXR-Unterstützung über Linux-Laufzeitumgebungen wie WiVRn und Monado und verbessert die Handhabung von UMU-Spielen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Bottles, ein grafischer Wine-Präfix-Manager zum Ausführen und Verwalten von Windows-Software unter Linux mithilfe isolierter „Bottles“ mit eigenen Runners, Abhängigkeiten, Einstellungen und Startoptionen, hat die Version 67.1 veröffentlicht.

Eine wesentliche Neuerung ist die verbesserte Funktion „Adaptive Launch“, die sich zwischen den Startvorgängen merkt, was ein Programm benötigt, und diese Dateien vorbereitet, bevor Wine sie anfordert.

Die Funktion ist ab Soda 11.0-7 verfügbar und kann unter Bottle-Einstellungen > Leistung > Adaptive Launch aktiviert werden. Bottles erstellt das Profil während der ersten Startvorgänge, und bestehende Profile werden automatisch aktualisiert.

Laut den Messungen des Projekts verbesserte sich die mediane Kaltstartzeit um 3,38 %, und die mediane Anzahl schwerwiegender Seitenfehler sank von 16 auf 1. Die tatsächlichen Verbesserungen variieren je nach Anwendung und Hardware.

ProtoSoda 11.0-2 bringt „Adaptive Launch“ auch für UMU-Spiele. Bei Neuinstallationen wird die Funktion automatisch bereitgestellt, während bei bestehenden Installationen ProtoSoda aktualisiert und in den Spieleinstellungen protosoda-11.0-2 ausgewählt werden muss.

Eine weitere nützliche Änderung besteht darin, dass der erste UMU-Start nun automatisch die Steam Runtime 4 herunterladen kann, falls diese fehlt, sodass man nicht mehr auf einen anderen Launcher angewiesen ist, um die Runtime im Voraus bereitzustellen.

Bottles 67.1 verbessert zudem die VR-Unterstützung. Soda 11.0-7 kann 64-Bit-Windows-OpenXR-Anwendungen direkt mit einer Linux-OpenXR-Laufzeitumgebung wie WiVRn oder Monado verbinden, ohne dass SteamVR erforderlich ist. Es muss keine separate Bottles-Option aktiviert werden; Nutzer wählen einfach Soda aus und starten die Anwendung.

Darüber hinaus sind Runner-Updates nun sicherer geworden. Durch ein Update von Soda wird das Windows-Benutzerprofil einer bestehenden Bottle nicht mehr auf steamuser zurückgesetzt. Das aktuelle Windows-Profil bleibt aktiv, sodass Speicherstände, Einstellungen und andere profilspezifische Daten ohne Migration an ihren erwarteten Speicherorten verbleiben.

Die Version enthält außerdem mehrere kleinere Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit. Über die globale + Schaltfläche können Nutzer nun wählen, ob sie eine neue Bottle erstellen oder ein Spiel mit UMU installieren möchten, während Bibliothekseinträge ihre Sortierung beibehalten und sofort nach dem Entfernen verschwinden.

Zudem wird durch das Öffnen der Einstellungen einer laufenden Anwendung deren Synchronisationsmodus nicht mehr automatisch geändert, wodurch ein unerwartetes Beenden von Programmen verhindert wird.

Schließlich starten UMU-Spiele in der Sandbox nun standardmäßig ohne Netzwerkzugriff. Die Netzwerkverbindung kann wiederhergestellt werden, indem in den Spieleinstellungen die Option Netzwerk freigeben aktiviert wird, wenn Online-Dienste benötigt werden.

Weitere Details finden Sie im Changelog oder in der Ankündigung. Bottles 67.1 ist über die offiziellen Vertriebskanäle des Projekts verfügbar, wobei Flatpak für die meisten Linux-Nutzer weiterhin die empfohlene Installationsmethode ist.

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