
Clonezilla Live 3.3.3 bietet nun Netzwerkklonen über eine Reverse-Verbindung
Clonezilla Live 3.3.3 erscheint mit dem Linux-Kernel 7.0, Netzwerkklonen über eine Reverse-Verbindung, neuen Dienstprogrammen und wichtigen Fehlerbehebungen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Clonezilla Live 3.3.3 ist nun als neueste stabile Version des beliebten Open-Source-Dienstprogramms für Festplatten-Imaging und -Klonen verfügbar. Es basiert auf Paketen aus den Debian-Sid-Repositorys vom 5. Juli, während der enthaltene Kernel auf Linux 7.0.14 aktualisiert wurde.
Eine wichtige Neuerung ist die Unterstützung für Netzwerkklonen mit umgekehrter Verbindung im Dienstprogramm ocs-onthefly. In diesem Modus initiiert das Remote-System die Verbindung anstelle des steuernden Systems, was in Umgebungen nützlich ist, in denen Firewalls, NAT oder andere Richtlinien eingehende Verbindungen einschränken. Dadurch können Administratoren Remote-Klonvorgänge durchführen, ohne eingehende Firewall-Regeln hinzufügen zu müssen.
Clonezilla Live 3.3.3 enthält außerdem das Paket network-manager-tui, das die textbasierte Oberfläche von NetworkManager für eine einfachere Konfiguration von kabelgebundenen und drahtlosen Verbindungen über das Terminal bietet.
Darüber hinaus werden in dieser Version zwei neue Dienstprogramme eingeführt. Das erste, cnvt-ocsiso-qcow2, konvertiert eine Clonezilla-ISO-Datei in ein QCOW2-Image für die QEMU-basierte Virtualisierung, und das zweite, ocs-check-initrd-module, überprüft die erforderlichen Module im Initial-RAM-Dateisystem.
Das Tool ocs-onthefly wurde hinsichtlich der Quell- und Zielvalidierung weiter verbessert. Insbesondere kann es nun Systeme mit mehreren Festplatten, auf denen bereits Partitionen vorhanden sind, besser verarbeiten.
Zudem können Netboot-Benutzer nun die Variable supp_boot_param_ocs_live_extra verwenden, um über das Netzwerk gebooteten Clients zusätzliche Clonezilla-Live-Boot-Parameter bereitzustellen. Außerdem wurde die Funktion disable_sudo_use_pty überarbeitet und Memtest86+ auf Version 8.10 aktualisiert.
Was die Fehlerbehebungen betrifft, haben die Entwickler ein Problem behoben, das zu einem falschen Ergebnis führen konnte, wenn während des Speichervorgangs einer NTFS-Partition durch ntfsclone die Tastenkombination Strg+C gedrückt wurde. Eine weitere Korrektur betrifft den geschützten Gerätenamen ask_user in ocs-onthefly.
Weitere Details finden Sie in der Ankündigung. Nutzer können das neue stabile Image von der SourceForge-Seite des Projekts herunterladen.
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