
Das Systeminformations-Tool „Fastfetch 2.67“ bietet nun einen neuen interaktiven Konfigurationsgenerator
Fastfetch 2.67 bietet einen experimentellen, browserbasierten Konfigurationseditor, die interaktive Erstellung von TUI-Dateien, einen Überwachungsmodus sowie zahlreiche Korrekturen im Zusammenhang mit Linux.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Fastfetch, das beliebte Open-Source-Tool zur Anzeige von Systeminformationen, das vor allem dafür bekannt ist, Hardware- und Software-Details direkt im Terminal anzuzeigen, hat die Version 2.67 veröffentlicht.
Die auffälligste Änderung ist die überarbeitete Option --gen-config, die eine interaktive Terminaloberfläche öffnet, die den Benutzer durch die Erstellung einer Konfigurationsdatei führt. Die alten Optionen --gen-config-full, --gen-config-force und --gen-config-full-force wurden entfernt.
Für die Konfiguration gibt es nun auch eine grafische Option. Fastfetch 2.67 führt eine experimentelle WebUI ein, mit der Konfigurationsdateien im Browser erstellt und bearbeitet werden können. Obwohl sie sich noch im experimentellen Stadium befindet, bietet sie den Benutzern eine bequemere Alternative zur manuellen Bearbeitung von JSONC-Dateien und eine weitere Möglichkeit, Fastfetch anzupassen.
Eine weitere Neuerung ist die neue Option -w / --watch, ein auf Sekunden basierender Alias für die bestehende Funktion --dynamic-interval. Wird Fastfetch mit --watch ohne Angabe eines Werts ausgeführt, wird die Ausgabe jede Sekunde aktualisiert, was die Überwachung sich ändernder Werte erleichtert, ohne dass man sich den längeren Optionsnamen merken muss.
Außerdem gibt es mehrere Linux-spezifische Korrekturen. Fastfetch verarbeitet nun korrekt Monitore, die mehr als einen bevorzugten Anzeigemodus melden, wodurch Fälle von falsch gemeldeten Auflösungen behoben wurden. Die Version behebt zudem ein Wayland-Problem, bei dem angeschlossene Monitore möglicherweise nicht erkannt wurden, wenn Ausgabeereignisse verspätet eintrafen.
Die Erkennung der Fish-Shell-Version wurde ebenfalls korrigiert, während Ubuntu Studio Core nun vom Betriebssystemerkennungsmodul korrekt identifiziert werden sollte.
Zudem wurde die Erkennung von Terminal-Schriftarten verbessert: Für Ghostty-Nutzer wertet Fastfetch nun die Terminalkonfiguration direkt aus, anstatt ghostty +show-config auszuführen, wodurch die Schriftartenerkennung schneller erfolgt. Außerdem wurde die Alacritty-Unterstützung erweitert, sodass nun eine größere Bandbreite an TOML-Konfigurationssyntaxen erkannt wird.
Wichtig ist, dass das Update eine grundlegende Änderung beinhaltet: Die Konfigurationsoption general.preRun wurde aus Sicherheitsgründen entfernt. Benutzer, die diese Option genutzt haben, um vor der Fastfetch-Ausgabe einen Befehl auszuführen, müssen diese Funktionalität nun in ein externes Wrapper-Skript verlagern.
Im Bereich Sicherheit wurde für die von den Modulen „PublicIP“ und „Weather“ verwendeten Netzwerkantworten nun eine Größenbeschränkung eingeführt, um übermäßigen Speicherverbrauch zu verhindern und die Auswirkungen böswilliger Antworten zu verringern; außerdem akzeptiert die HTTP-Verarbeitung nun sowohl HTTP/1.0- als auch HTTP/1.1-Antworten.
Außerhalb von Linux bietet Fastfetch 2.67 nun eine CPU- und GPU-Temperaturerfassung für Apples Chips der M5-Serie unter macOS, behebt dort die Erkennung des VP9-Codecs und verbessert die GPU- und Design-Meldungen unter Windows. Windows Systeme, bei denen der Desktop Window Manager deaktiviert ist, werden nun als Systeme mit dem „Basic“-Design gemeldet, während virtuelle GPUs ebenfalls korrekt erkannt werden sollten.
Schließlich wurden in dieser Version die integrierten Logos für Hypros, MagpieOS, Furreto, EmperorOS und Magix entfernt.
Weitere Details finden Sie im Changelog. Fastfetch 2.67 ist ab sofort auf der GitHub-Release-Seite des Projekts verfügbar, mit vorgefertigten Paketen für Linux, FreeBSD, DragonFly BSD, Haiku, macOS und Windows.
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