
Fastfetch 2.57 Systeminformations-Tool bietet Unterstützung für COSMIC und Niri
Das Systeminformationstool Fastfetch 2.57 ist jetzt verfügbar und bietet eine umfassendere Erkennung der Desktop-Umgebung, Verbesserungen am Terminal und Änderungen an der Windows-Unterstützung.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Fastfetch, ein von Linux-Enthusiasten weit verbreitetes Tool zur Anzeige einer übersichtlichen Zusammenfassung von Systeminformationen direkt im Terminal, hat gerade die Version 2.57 veröffentlicht.
Eine der auffälligsten Änderungen in dieser Version ist die offizielle Einstellung der Unterstützung für Windows 7 und Windows 8.x. Die Kompatibilität bleibt zwar vorerst erhalten, aber laut Projektbeschreibung fehlt diesen älteren Versionen die erforderliche Unterstützung für ANSI-Escape-Codes und mehrere von Fastfetch benötigte APIs.
Laut den Entwicklern hat die Aufrechterhaltung von Workarounds die Komplexität des Codes erhöht, was zur Einführung einer speziellen CMake-Option, ENABLE_WIN7_COMPAT, geführt hat. Vorgefertigte Windows-Binärdateien, die über Scoop und Winget verteilt werden, werden nun ohne diese Kompatibilitätsschicht erstellt und zielen auf Windows 10 Version 1607 und neuer ab. Die Legacy-Unterstützung wird in Version 2.60 vollständig entfernt.
Auf Linux bietet Fastfetch 2.57 eine Versionserkennung für die COSMIC-Desktopumgebung und den Niri Wayland-Compositor sowie eine verbesserte Terminalunterstützung. Fastfetch kann nun cosmic-term-Versionen und Terminal-Schriftarten erkennen, die urxvt-Schriftartenerkennung hinzufügen und die xterm-Schriftartenverarbeitung durch Überprüfung zusätzlicher Konfigurationsschlüssel verbessern.
Darüber hinaus wird nun die Secure-Boot-Erkennung unter macOS unterstützt, und die Berichterstattung zur Betriebszeit wurde unter Windows 10 und höher präziser gestaltet.
Benutzer von Windows profitieren außerdem von einer verbesserten GPU-Erkennung und Fehlerbehandlung sowie einer robusteren PCI-ID-Analyse. Darüber hinaus unterstützt die Farbkonfiguration nun xterm-256-Farbcodes über eine explizite Farbindexnotation, wodurch eine feinere Steuerung des Ausgabestils möglich ist.
Fastfetch 2.57 führt auch ein neues Logo-Modul ein, das für strukturierte Ausgaben entwickelt wurde. Das Modul ermöglicht die Abfrage integrierter Logodaten direkt im JSON-Format und verbessert so die Integration mit Skripten und externen Tools, die auf maschinenlesbaren Systeminformationen basieren.
Neben neuen Funktionen enthält die Version eine Reihe von Fehlerbehebungen. Dazu gehören das Überspringen von Loopback-Routen bei der Erkennung von Netzwerkschnittstellen unter Linux, die Korrektur der CPU-Geschwindigkeitserkennung auf s390x-Systemen, die Behebung von Netzwerkproblemen und Speicherlecks sowie die Korrektur falscher Ausführungswegmeldungen unter macOS.
Weitere Informationen finden Sie im Changelog.















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