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Fwupd 2.1.7 mit neuen Sicherheitsfunktionen für die Firmware veröffentlicht

Das Linux-Dienstprogramm zur Firmware-Aktualisierung fwupd 2.1.7 bietet nun eine Integration von „systemd-pcrlock“, neue Sicherheitsattribute sowie zahlreiche Fehlerbehebungen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Fwupd 2.1.7 wurde als neuestes Wartungsupdate für den Linux-Firmware-Update-Daemon veröffentlicht. Die bemerkenswerteste Neuerung ist ein neues systemd-pcrlock-Plugin, das mit dem UEFI-Firmware-Update-Prozess verbunden ist.

Darüber hinaus fügt fwupd 2.1.7 neue Host-Sicherheitsattribute hinzu, die angeben, ob der Speicher eines Memory Technology Device gesperrt ist und ob eine TCG-kompatible Festplattenverschlüsselung aktiv ist. Die Version führt außerdem Unterstützung für EFI-Signaturlisten ein, die als extern verwaltet gekennzeichnet sind.

Eine weitere Änderung betrifft die Hinzufügung bekannter AppStream-Identifikatoren für häufig verwendete BIOS-Einstellungen. Dies soll es Desktop-Anwendungen und Verwaltungstools erleichtern, gleichwertige Firmware-Konfigurationsoptionen über Hardware verschiedener Hersteller hinweg konsistent zu identifizieren und darzustellen.

Für Android-Builds ermöglicht fwupd nun zusätzliche Plugins. Die Version enthält zudem zahlreiche Fehlerbehebungen, darunter eine Korrektur für Firmware-Updates auf dem Lenovo TBT5 Smart Dock 7500 sowie eine Behebung für fehlende Statusbenachrichtigungen während eines laufenden Updates.

Darüber hinaus behebt das Update PolicyKit-Autorisierungsfehler, die den Dienst fwupd-refresh.service betrafen, und behebt einen Segmentierungsfehler, der beim Parsen bestimmter Logitech-HID++ Bootloader-Datensätze auftreten konnte. Ein weiteres Problem, das zu Fehlschlägen bei der Aktualisierung führte, wenn ein Touchpad-Controller nur im Bootloader-Modus verfügbar war, wurde ebenfalls behoben.

Zu den Verbesserungen im Bereich Sicherheit und Eingabevalidierung gehören die Verhinderung erzwungener Installationen über D-Bus, die Ablehnung ungültiger CCGX-Gerätemodi vor dem Zugriff auf Firmware-Versionsdaten, das sichere Auslesen von Synaptics-RMI-Geräteantworten sowie die Validierung von GUID-definierten Abschnitts-Offsets anhand der EFI-Abschnittsgrößen.

Weitere Korrekturen verbessern die Erkennung von Dell-Docks, die Vorbereitung der ModemManager-Firmware nach einem Firehose-Trennvorgang, die Sicherheitsberichterstattung für Coreboot Verified Boot, Tests zum Aufbau temporärer Dateisysteme sowie die Speichernutzung, indem mehr klassenbezogene Grenzwerte in einzelne Klasseninstanzen verlagert werden.

Auf der Hardware-Seite fügt fwupd 2.1.7 Unterstützung für das PixArt PJP360Gerät hinzu. Weitere Details finden Sie in den Versionshinweisen.

 

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