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Incus 6.22 Container- und Virtual Machine Manager veröffentlicht

Incus 6.22 bietet nun Unterstützung für vsock für den Windows VM-Agenten, direktes Backup-Streaming, Wiederherstellung von Snapshots nur auf Festplatte sowie erweiterte Verbesserungen für Cluster und Speicher.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Das Incus-Team hat die Version 6.22 seines Container- und Virtual-Machine-Managers angekündigt, einer Community-gesteuerten Abspaltung von LXD, die nach der Änderung der Governance von LXD seitens Canonical entwickelt wurde.

Eine wichtige Neuerung ist die zusätzliche Unterstützung von vsock für den VM-Agenten unter Windows. Mit signierten Virtio-vsock-Treibern und Go-Unterstützung unter Windows verwendet Incus nun vsock anstelle von TCP für die Kommunikation zwischen Windows-VMs. Dadurch wird das Verhalten von Windows an das von Linux angeglichen und die Verwaltung vereinfacht, wenn VM-IP-Adressen nicht verfügbar sind.

Die Backup-Verarbeitung wurde durch direktes Backup-Streaming verbessert. Nun streamen incus export und verwandte Befehle Daten direkt, wodurch temporäre Festplatten-Backups entfallen und der Speicheraufwand reduziert wird.

Und etwas sehr Nützliches: Die Snapshot-Verwaltung umfasst nun auch die Wiederherstellung nur der Festplatte, sodass Administratoren nur den Speicherzustand einer Instanz zurücksetzen können, ohne die Konfiguration oder die Laufzeit-Metadaten zu beeinflussen.

Zu den Speicherverbesserungen gehören eine erweiterte Unterstützung für QCOW2, die Standardformatierung QCOW2 für benutzerdefinierte Blockvolumes und eine verbesserte Snapshot-Verarbeitung. Für Benutzer von lvmcluster bietet Incus 6.22 nun die Möglichkeit, die Größe von Speicherpools anzupassen, sowie eine Option zum automatischen Entfernen neuerer Snapshots bei der Wiederherstellung älterer Snapshots.

Cluster-Operationen bieten nun eine verbesserte Sichtbarkeit mit neuen Member-Status, darunter EVACUATING und RESTORING, sowie die Möglichkeit, einen Knoten wiederherzustellen, ohne Instanzen automatisch zurück zu migrieren.

Das Tool incus-migrate unterstützt nun URL-basierte Image-Importe, um Remote-QCOW2- oder VMDK-Images direkt zu importieren. ACME-Zertifikate unterstützen nun mehrere Domains, sodass eine durch Kommas getrennte Liste für die HTTPS-Konfiguration möglich ist.

Weitere Verbesserungen umfassen vollständiges USB-Controller-Passthrough über unix-hotplug, eine Option namens security.trusted für SR-IOV-NICs, dedizierte Log-Speichervolumes, erweiterte Zertifikatsdaten in Autorisierungsskriptlets, Image-Server-Einschränkungen für Projekte und neue Metriken zur Startzeit von Instanzen.

Weitere Informationen zu den Änderungen am Container- und Virtual Machine Manager Incus 6.22 finden Sie in der Release-Ankündigung oder im vollständigen Changelog.

Benutzer werden dazu ermutigt, diese neuen Funktionen auf der Incus online platform auszuprobieren, die praktische Erfahrungen mit der neuesten Version bietet.

 

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