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Kubernetes 1.37 „Garhwal“ bringt KYAML in stabiler Version

Kubernetes 1.37 nimmt KYAML in die stabile Version auf, aktiviert standardmäßig die Skalierung auf Null durch den HorizontalPodAutoscaler und bietet Dutzende weiterer Verbesserungen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Kubernetes 1.37 mit dem Codenamen „Garhwal“ wurde veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist, dass KYAML nun den Status Stable hat. Es handelt sich dabei um eine strengere und eindeutigere Teilmenge von YAML für Kubernetes-Konfigurationen, die weiterhin vollständig mit Standard-YAML kompatibel ist. Die Ausgabeoption kubectl get -o kyaml hat nun ebenfalls den Status Stable.

Auch die metrics.k8s.io API hat nach fast neun Jahren in der Beta-Phase endlich den Status Stable erreicht. Sie liefert Daten zur CPU- und Speicherauslastung von Pods und Knoten und wird von Funktionen wie dem HorizontalPodAutoscaler und dem Befehl kubectl top genutzt.

Apropos automatische Skalierung: Die Unterstützung für HPA „Scale-to-Zero“ befindet sich nun im Beta-Status und ist standardmäßig aktiviert. Workloads, die externe oder Objektmetriken verwenden, können minReplicas auf Null setzen. Dadurch kann Kubernetes inaktive Anwendungen vollständig herunterfahren und sie neu starten, sobald wieder Bedarf besteht.

Kubernetes 1.37 erweitert zudem die dynamische Ressourcenzuweisung (DRA), wobei mehrere DRA-Funktionen den Status Stable erreichen und zusätzliche Unterstützung für Ressourcenanforderungen auf Workload-Ebene bereitgestellt wird.

Eine weitere bemerkenswerte Beta-Neuerung ist das Gang Scheduling, das es ermöglicht, Gruppen verwandter Pods nur dann gemeinsam zu planen, wenn genügend Ressourcen für die gesamte Workload verfügbar sind. Die Funktion zielt insbesondere auf verteilte KI-, Machine-Learning- und HPC-Jobs ab.

Im Bereich Sicherheit sind Pod-Zertifikate und ClusterTrustBundles nun als Stable eingestuft und bieten native Mechanismen zur Bereitstellung von Zertifikaten und Vertrauensinformationen für Workloads.

Mit dieser Version wird außerdem die StorageVersionMigration API als Stable eingestuft und die SELinux-Volume-Verarbeitung standardmäßig verbessert, während die native Histogrammunterstützung von Prometheus in den Beta-Status wechselt.

Administratoren sollten einige Veraltungshinweise beachten. Das alte kube-dns Add-on wird zugunsten von CoreDNS offiziell als veraltet eingestuft, und auch der IPVS-Modus von kube-proxy befindet sich nun auf dem Weg zur Veraltung.

Schließlich setzt Kubernetes die Abkehr von cgroup v1 fort, wobei den Nutzern dringend empfohlen wird, vor der endgültigen Entfernung auf cgroup v2 umzusteigen.

Kubernetes 1.37 ist ab sofort verfügbar. Weitere Details finden Sie in der offiziellen Release-Ankündigung und im vollständigen Changelog.

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