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Lesezeichen · systemd-Timer statt Cronjob: einrichten und überwachen

Ein Cronjob, der nicht mehr läuft, meldet sich nicht. Er verschwindet einfach aus eurem Leben, und ihr merkt es an dem Tag, an dem ihr die Sicherung braucht. Genau dieses Loch schliessen systemd-Timer: Sie bringen die geplante Aufgabe in dieselbe Verwaltung wie jeden anderen Dienst, mit Statusabfrage, Logbuch und – der eigentliche Gewinn – einem Alarm, wenn etwas schiefgeht. Diese Anleitung baut einen solchen Timer von Grund auf, erklärt die Zeitsyntax und hängt am Ende eine Push-Benachrichtigung dran.

Cron macht genau eine Sache: Es startet zur eingetragenen Zeit einen Befehl. Was danach passiert, interessiert es nicht. Läuft der Befehl auf einen Fehler, landet die Ausgabe im besten Fall in einer lokalen Mail, die niemand liest, und im schlechteren Fall in /dev/null, weil das jemand vor drei Jahren so eingetragen hat, damit das Log nicht zuläuft. Wie diese Umleitung funktioniert, haben wir in stdout, stderr und /dev/null auseinandergenommen – bei Cron ist sie der häufigste Grund, warum ein Fehlschlag unbemerkt bleibt.

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